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You are at:Home»Unterhaltung»Julia Ruhs‘ neue „Klar“-Sendung – „Das machte mir Angst“
Unterhaltung

Julia Ruhs‘ neue „Klar“-Sendung – „Das machte mir Angst“

wochentlich.deBy wochentlich.de28 April 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Julia Ruhs‘ neue „Klar“-Sendung – „Das machte mir Angst“
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28.04.2026 – 18:55 UhrLesedauer: 3 Min.

Julia Ruhs: Die Moderatorin präsentiert die BR-Ausgaben des Reportagemagazins "Klar".Vergrößern des Bildes

Julia Ruhs: Die Moderatorin präsentiert die BR-Ausgaben des Reportagemagazins „Klar“. (Quelle: BR/Vera Hutchison-Bird)

Julia Ruhs feiert ihr Comeback bei „Klar“. In der neuen Sendung beleuchtet sie die Bedrohungslage durch den Islamismus in Deutschland. Mit neuen Erkenntnissen?

Es gibt leichtere Themen, mit denen sich nach massiver Kritik die Rückkehr beim Reportageformat „Klar“ feiern ließe. Aber Julia Ruhs entscheidet sich in ihrer ersten Sendung für das Thema „Wo Islamisten Deutschland unterwandern“. Man wolle der Frage nachgehen, ob der Staat den Einfluss von religiösem Fundamentalismus ausreichend im Blick habe, heißt es vom zuständigen Bayerischen Rundfunk (BR).

Das Fazit formuliert Julia Ruhs am Ende der rund 30-minütigen Sendung so: „Die Gefahr von Islamisten beginnt nicht erst mit Gewalttaten, sondern dann, wenn sich ihre Ideologie schrittweise in der Gesellschaft verbreitet und beginnt, demokratische Werte zu untergraben.“ Dies, so Ruhs, könne unsere Gesellschaft destabilisieren.

Die 32 Jahre alte Journalistin beginnt und schließt ihre Reportage mit dem Anschlag in München vom 13. Februar 2025. Damals fuhr ein Afghane mit seinem Auto gezielt in eine Menschenmenge. Eine Mutter und ihr zweijähriges Kind starben, etwa 40 weitere Menschen wurden teils schwer verletzt. Ruhs besucht den Gerichtsprozess in München, in dem es heißt, der Täter habe „aus einer übersteigerten religiösen Motivation heraus“ gehandelt. Der München-Attentäter habe sich „demnach wohl in Deutschland radikalisiert“, so Ruhs.

Es ist ein Pfad, dem die Journalistin folgt – oder wie sie es selbst aus dem Off kommentiert: Sie begebe sich auf „Spurensuche“. Denn genau das wolle sie herausfinden: Ob diese Art religiöser Propaganda in Deutschland Platz findet.

Berlin-Neukölln, Herrmannplatz: Hier trifft Julia Ruhs die Muslima und Islamismus-Expertin Gülden Hennemann. Der Herrmannplatz sei eine „Trennlinie geworden“ zwischen den demokratisch geprägten Gegenden und jenen, in denen „Personenkreise“ und „Ideologien“ dominieren, die „mit unserer Demokratie nicht vereinbar sind“.

Anschließend versucht Ruhs, Anzeichen für islamistisches Gedankengut in Deutschland zu sammeln: Schüler, die in Neukölln zur Fastenzeit ihre Brote nicht essen können, weil sie von Muslimen eingeschüchtert werden. Bücher mit fragwürdigem Demokratieverständnis, die es in Neukölln zu kaufen gibt. Kleidungsstücke, die mit Symbolen bedruckt sind, die Erinnerungen an den Hamas-Terror vom 7. Oktober 2023 wecken. Junge Männer auf den Straßen Berlins, die die Scharia, also islamisches Recht, über das deutsche Grundgesetz stellen.

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