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Warnstreik bei Telekom – Verdi erhöht Druck im Konflikt

wochentlich.deBy wochentlich.de28 April 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Warnstreik bei Telekom – Verdi erhöht Druck im Konflikt
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Streik-Dienstag in Berlin

Telekom-Beschäftigte legen die Arbeit nieder

28.04.2026 – 04:06 UhrLesedauer: 1 Min.

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Telekom-Logo an einem Telekom Shop am Alexanderplatz in Berlin (Archivbild): Ab dem heutigen Dienstag wird auch in der Haupstadt gestreikt. (Quelle: Christoph Hardt via www.imago-images.de)

Die Telekom-Tarifrunde endet vorerst ohne Ergebnis. Berliner Beschäftigte sollen bereits am Dienstag vollschichtig streiken – und weitere Standorte folgen.

Berlin ist einer der ersten Streikschauplätze im neuen Tarifkonflikt bei der Deutschen Telekom. Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte in der Hauptstadt sowie in Brandenburg für diesen Dienstag zu Warnstreiks aufgerufen – und setzt damit die stockenden Tarifverhandlungen unter Druck.

Verdi begründet die Eskalation mit dem Verlauf der bisherigen Gespräche. Die zweite Verhandlungsrunde sei „enttäuschend“ gewesen, hieß es aus der Gewerkschaftszentrale in Berlin.

Berlin und Brandenburg gehören damit zur ersten Welle eines bundesweiten Warnstreikprogramms, dem im Laufe der Woche weitere Standorte folgen sollen. Ebenfalls werden am Dienstag die Telekom-Standorte in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern bestreikt. Zu den konkret betroffenen Konzernbereichen und zu denkbaren Folgen für Kundinnen und Kunden machte Verdi auf Anfrage zunächst keine Angaben.

Im Kern des Konflikts stehen die Tarifforderungen für bundesweit rund 60.000 Beschäftigte: Verdi verlangt eine Entgeltsteigerung von 6,6 Prozent bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten sowie einen jährlichen Mitgliederbonus von 660 Euro.

Der Telekom-Konzern gliedert sich in Deutschland den Gewerkschaftsangaben zufolge in 20 tarifgebundene Einzelgesellschaften mit jeweils eigenständigen Tarifverträgen. Die meisten dieser Verträge waren bis zum 31. März 2026 befristet. Vor der aktuellen Tarifrunde hatten sich beide Seiten auf gemeinsame Verhandlungen für alle Gesellschaften verständigt – bislang ohne Einigung.

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