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You are at:Home»Gesundheit»RKI sieht erste Anzeichen für Entspannung
Gesundheit

RKI sieht erste Anzeichen für Entspannung

wochentlich.deBy wochentlich.de19 Februar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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RKI sieht erste Anzeichen für Entspannung
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Ein Virus verliert an Bedeutung

RKI: Höhepunkt der Grippewelle wohl überschritten


19.02.2026 – 15:55 UhrLesedauer: 2 Min.

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Krank durch Influenza: Das Grippevirus bleibt der dominierende Erreger dieses Winters. (Quelle: MilanMarkovic/getty-images-bilder)

Die Grippewelle hat Deutschland weiterhin im Griff. Doch aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) geben Anlass zu vorsichtigem Optimismus.

Nach Angaben des RKI ist die Zahl akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) zuletzt leicht zurückgegangen. Die geschätzte Inzidenz lag bei rund 8.200 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner. Das entspricht etwa 6,9 Millionen neu aufgetretenen Atemwegsinfekten innerhalb nur einer Woche.

Den größten Anteil am Infektionsgeschehen haben weiterhin Influenzaviren. In untersuchten Proben machten sie 38 Prozent aller Virusnachweise aus. Seit Beginn der Grippewelle Ende November dominieren vor allem H3N2-Viren, eine Unterform des Influenza-A-Virus.

Auch in Arztpraxen bleibt die Belastung spürbar: Rund 1,6 Millionen Menschen suchten wegen akuter Atemwegsbeschwerden ärztliche Hilfe. Damit liegt die Aktivität zwar unter den Werten der Vorsaison, aber weiterhin auf einem hohen Niveau.

Ein weiterer Hinweis auf eine mögliche Entspannung: Die Positivrate für Influenza sinkt. Sie beschreibt den Anteil positiver Tests an allen untersuchten Proben. Experten werten dies als Zeichen dafür, dass der Höhepunkt der Grippewelle überschritten sein könnte.

In Krankenhäusern ging die Zahl schwerer akuter Atemwegsinfektionen (SARI) zuletzt leicht zurück. SARI steht für „Severe Acute Respiratory Infection“, also schwere Atemwegsinfektionen mit stationärer Behandlung. Unter den hospitalisierten Patienten hatten 36 Prozent eine Influenza-Diagnose, 14 Prozent eine RSV-Infektion und weniger als ein Prozent eine Corona-Diagnose.

Besonders betroffen sind Kinder unter fünf Jahren. In dieser Altersgruppe ist das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) inzwischen die häufigste Ursache schwerer Atemwegsinfektionen. Jeder zweite SARI-Fall bei Kleinkindern geht auf RSV zurück. Seit Beginn der Saison meldeten die Behörden mehr als 24.000 RSV-Fälle. Etwa ein Viertel der Betroffenen musste im Krankenhaus behandelt werden. Todesfälle betreffen nahezu ausschließlich ältere Menschen.

SARS-CoV-2 spielt im aktuellen Infektionsgeschehen kaum noch eine Rolle. In RKI-Proben tauchte das Virus nur in rund einem Prozent der Fälle auf. Auch die Viruslast im Abwasser bleibt seit Wochen stabil auf niedrigem Niveau. Die derzeit zirkulierenden Varianten, darunter NB.1.8.1 und XFG, stufen internationale Behörden als risikoarm ein.

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