Kaltes Winterwetter
DWD warnt vor massivem Wintereinbruch und Glatteisgefahr
24.01.2026 – 20:53 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit Schneefällen und gefährlicher Glätte am Wochenende. Autofahrer müssen sich auf winterliche Verhältnisse einstellen.
Der Deutsche Wetterdienst hat am Samstag einen umfassenden Warnlagebericht für Deutschland herausgegeben. Die Meteorologen erwarten für die kommenden Tage erhebliche Wetterveränderungen mit weitreichenden Auswirkungen auf den Verkehr.
In der Nacht zum Sonntag werden verbreitet Frost und gebietsweise Glätte erwartet. In den östlichen Mittelgebirgen und Ostbayern besteht laut DWD örtlich Glättegefahr durch gefrierenden Sprühregen.
Am Sonntag greift ein Tief von den Alpen her auf Deutschland über. Dies bringt zunächst im Süden aufkommende, später sich nordwärts ausbreitende, teils kräftige Schneefälle mit sich. In Teilen Bayerns und Baden-Württembergs setzt im Laufe des Tages Schneefall ein.
Die Schneemengen nehmen zum Wochenstart deutlich zu. Bis Montag werden um München und im Umland zwischen fünf und 15 Zentimeter Neuschnee erwartet, in Franken können sogar bis zu 25 Zentimeter fallen.
Zusätzlich erschwert wird die Situation durch Nebel. In der Nacht zum Sonntag und bis in den Sonntagvormittag hinein wird in Bayern stellenweise dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern erwartet. Davon soll laut DWD insbesondere das Alpenvorland betroffen sein.
Laut Lawinenreport besteht aktuell in den Alpen keine Lawinengefahr. Lediglich in den südlichen Stubaier Alpen und in Richtung Südtirol sollten Skifahrer und Tourengeher ihre Routen entsprechend planen und die Lawinengefahr kennen. Dort herrscht Warnstufe 3, ab 2.000 Höhenmetern kann Altschnee abrutschen und eine Lawine auslösen.
