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Finanzen

Goldpreis knackt Rekordmarke – Anleger flüchten wegen Trump-Drohungen

wochentlich.deBy wochentlich.de20 Januar 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Goldpreis knackt Rekordmarke – Anleger flüchten wegen Trump-Drohungen
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Parallel gewinnt ein Trend an Fahrt, den der US-Nachrichtensender Bloomberg Television als „Sell America“-Handel beschreibt. Damit meinen Marktbeobachter, dass Investoren sich von US-Anlagen trennen, also etwa US-Aktien, den Dollar oder US-Staatsanleihen verkaufen. Solche Bewegungen entstehen oft, wenn Anleger das politische Risiko in einem Land als zu hoch empfinden oder plötzliche Kurswechsel befürchten.

Henry Cook, Europa-Volkswirt bei der Mitsubishi UFJ Financial Group, bringt das Grundproblem auf den Punkt: Selbst wenn am Ende nicht alle Zölle kommen, bleibe die Unsicherheit. „Auch wenn es zu einer Deeskalation kommt, wird diese Episode viele dazu veranlassen, an der Glaubwürdigkeit eines jeden Abkommens mit Trump zu zweifeln“, so Cook.

Die aktuellen Rekorde kommen nicht aus dem Nichts. Seit dem Beginn von Trumps zweiter Amtszeit vor einem Jahr hat der Goldpreis bereits um mehr als 70 Prozent zugelegt. Bloomberg zufolge hat die Grönland-Krise die ohnehin schon starke Bewegung nun zusätzlich beschleunigt. Ole Hansen, Stratege bei der Saxo Bank, beschreibt die Situation wie folgt: „Die Grönland-Episode hat dem seit Monaten wachsenden Goldpreis frischen Treibstoff gegeben“, schrieb er laut Bloomberg in einer Mitteilung.

Für Anleger bedeutet das: Die Märkte reagieren nicht nur auf das, was tatsächlich passiert, sondern auch auf das, was jederzeit passieren könnte. Mehrere Experten sehen hinter der Entwicklung einen größeren Trend. „Wir haben eine Ära des Ressourcennationalismus zwischen den Großmächten betreten“, sagte Peter Kinsella, globaler Chefstratege für Devisen bei Union Bancaire Privee SA, in einem Interview mit Bloomberg Television.

Mit „Ressourcennationalismus“ ist gemeint, dass Staaten versuchen, wichtige Rohstoffe und strategische Gebiete stärker zu kontrollieren, notfalls auch gegen Widerstand. Für die Finanzmärkte stellt dies ein Risiko dar, da solche Konflikte Handelswege, Lieferketten und politische Bündnisse destabilisieren können. Eine Flucht in Währungen wie den Dollar sei nicht unbedingt der beste Weg, um dieses geopolitische Thema zu adressieren. Gold bleibe dagegen eine starke Wette, so Kinsella weiter.

Neben der Handelspolitik und der Geopolitik spielt noch ein weiterer Faktor eine Rolle: die Sorge um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Laut Bloomberg beobachten Investoren sehr genau, was der US Supreme Court in dieser Woche diskutiert: Es geht um Trumps Versuch, Fed-Gouverneurin Lisa Cook zu entlassen. Das könnte entscheidend dafür sein, wie unabhängig die Notenbank künftig bleibt.

Für die Märkte ist das ein sensibles Thema. Denn die Fed steuert mit ihren Entscheidungen über Zinsen und Geldpolitik einen zentralen Teil der Weltwirtschaft. Wenn Anleger den Eindruck gewinnen, politische Interessen könnten die Notenbank beeinflussen, steigt oft die Nachfrage nach Gold. Viele sehen das Edelmetall dann als eine Art Versicherung gegen einen Vertrauensverlust im Finanzsystem.

Ob Gold in den kommenden Wochen weiter steigt, hängt vor allem davon ab, ob sich die Lage beruhigt oder weiter zuspitzt. Eine Lösung im Grönland-Konflikt könnte den Druck kurzfristig verringern. Doch selbst dann bleibt ein Risiko bestehen, das Henry Cook bereits angesprochen hat: Zweifel an der Verlässlichkeit künftiger Abkommen.

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