
Glatteiswarnung
Sind die Schulschließungen in Köln gerechtfertigt?
12.01.2026 – 10:31 UhrLesedauer: 2 Min.
In Nordrhein-Westfalen sind wegen Eisregen und Glatteisgefahr die Schulen am Montag geschlossen geblieben. Aus Elternkreisen gibt es harsche Kritik.
Höne forderte unter anderem mildere Maßnahmen, etwa den Ausfall der ersten Stunde oder regulären Unterricht ohne Präsenzpflicht. „Es leiden Kinder und Familien“, so der FDP-Politiker weiter. NRW-Bildungsministerin Dorothee Feller verteidigte die Schulschließungen dagegen beim Radiosender WDR2: „Es geht darum, dass wir die Entscheidung frühzeitig treffen, damit Schulen, aber auch vor allen Eltern und Kinder sich darauf einstellen können.“
Fehler betonte, dass die Sicherheit der Kinder oberste Priorität habe. Die Stadt Köln informierte über die sozialen Netzwerke ebenfalls am Sonntagnachmittag über die Schulschließungen. Stattdessen werde es Distanzunterricht geben. In einer Mitteilung hieß es: „Schülerinnen und Schüler, die dennoch zur Schule kommen, werden vor Ort betreut.“
In den sozialen Netzwerken hatten Eltern die Entscheidung ebenfalls kritisiert. Unter anderem sei es nun an den Eltern, ihre Kinder zu Hause zu betreuen, da Distanzunterricht oft nur aus dem Abarbeiten von Aufgaben bestehen würde.
Dorothee Feller bedankte sich dagegen bei den Lehrkräften für die kurzfristige Umplanung. „Ich höre von vielen Schulen, dass es wunderbar und gut geklappt hat.“













