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Finanzen

Sozialbeirat kritisiert 1.500 Euro für alle Kinder

wochentlich.deBy wochentlich.de9 Januar 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Sozialbeirat kritisiert 1.500 Euro für alle Kinder
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Frühstart-Rente

Berater der Bundesregierung kritisieren 1.500 Euro für alle Kinder


09.01.2026 – 14:08 UhrLesedauer: 2 Min.

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Eltern mit Tochter im Grundschulalter (Symbolbild): Bei der Frühstart-Rente spendiert der Staat zehn Euro im Monat für jedes Kind ab dem 6. Lebensjahr. (Quelle: LordHenriVoton/getty-images-bilder)

Staatlich gesponsorte Altersvorsorge ab sechs Jahren? Der Sozialbeirat warnt bei der Frühstart-Rente vor teuren Mitnahmeeffekten.

Kern der Frühstart-Rente ist ein staatlicher Zuschuss von zehn Euro im Monat. Dieser soll für jedes Kind vom 6. bis zum 18. Lebensjahr in ein individuelles, kapitalgedecktes Altersvorsorgedepot fließen – vorausgesetzt, das Kind besucht eine Bildungseinrichtung in Deutschland. Über die Jahre summiert sich die Förderung damit auf knapp 1.500 Euro pro Kind.

Das Kabinett hat die Eckpunkte für das Vorhaben noch vor Weihnachten beschlossen. Sobald das Gesetz verabschiedet ist, soll es rückwirkend zum 1. Januar 2026 in Kraft treten. Im ersten Jahr ist die Förderung allerdings stark begrenzt: Profitieren sollen zunächst nur Kinder des Jahrgangs 2020, die 2026 sechs Jahre alt werden. Ältere Schülerinnen und Schüler gehen vorerst leer aus, weil nicht genug Geld da ist. Erst in den Folgejahren sollen schrittweise weitere Jahrgänge hinzukommen.

Der Sozialbeirat, ein unabhängiges Gremium aus zwölf Rentenexpertinnen und -experten, stellt jedoch grundsätzlich infrage, ob das Projekt in der aktuellen Haushaltslage sinnvoll ist. In seinem Jahresgutachten 2025 heißt es, die Frühstart-Rente habe derzeit „keine Priorität“.

Kritisch sehen die Berater insbesondere sogenannte Mitnahmeeffekte. Da die Förderung sehr breit angelegt ist, würden auch Kinder aus finanziell gut gestellten Familien profitieren, deren Eltern ohnehin für die Altersvorsorge sparen könnten. Zwar seien die Effekte für den Einzelnen überschaubar, „fallen aber angesichts der hohen Gesamtkosten ins Gewicht“, warnt der Sozialbeirat.

Zusätzlich bemängelt das Gremium den erwarteten Bürokratieaufwand. Die geplante Kopplung der Förderung an den Schul- oder Kita-Besuch sei problematisch, weil sie erheblichen Aufwand für die Erfassung und Kontrolle nach sich ziehe. Aus Sicht der Berater ist zudem nicht gewährleistet, dass der staatliche Zuschuss tatsächlich in voller Höhe bei den Kindern ankommt.

Der Sozialbeirat fordert daher, sicherzustellen, „dass ein möglichst großer Anteil des Förderbetrags tatsächlich als Anlagebetrag genutzt und nicht für Verwaltungs- und Abschlusskosten verwendet wird“. Denkbar wäre eine Obergrenze für Gebühren, auch wenn das die Produkte für Anbieter weniger attraktiv machen könnte.

Die Kritik erinnert an bekannte Probleme der Riester-Rente, die seit Jahren wegen hoher Kosten und komplizierter Förderung in der Kritik steht. Hier setzt eine weitere Empfehlung des Sozialbeirats an: Die Frühstart-Rente sollte mit einer Reform der Riester-Förderung verknüpft und möglichst zeitgleich eingeführt werden. Zudem pocht der Sozialbeirat auf begleitende Maßnahmen zur finanziellen Bildung, um langfristig tatsächlich mehr private Altersvorsorge zu erreichen.

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