Sturmtief „Elli“ trifft Deutschland
DWD aktualisiert Wetter-Warnungen
Aktualisiert am 08.01.2026 – 14:44 UhrLesedauer: 10 Min.
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Schneesturm „Elli“ bringt den Hamburger Flughafen in den Krisenmodus. Der DWD verschärft seine Warnungen. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Der Hamburger Flughafen geht in den Krisenmodus: Der anhaltende und zunehmende Schneefall sorgt für die ersten Flugausfälle. „Aufgrund der anhaltenden Extremwetterlage kommt es im Luftverkehr zu Einschränkungen und Verzögerungen. Bitte prüfen Sie laufend Ihren Flugstatus und wenden sich bei Fragen zu Ihrem Flug direkt an die Fluggesellschaft“, informiert der Airport aktuell auf seiner Internetseite.
14.25 Uhr: Wegen des Winterwetters und vielerorts starkem Schneefall sind Streusalz und andere Taumittel in zahlreichen Baumärkten vorübergehend ausverkauft. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei großen Baumarktketten. „Regional haben wir teilweise eine stark erhöhte Nachfrage nach Streugut. Je nach Schnee- und Glättesituation ist derzeit kein Streugut mehr in einzelnen Märkten verfügbar“, sagte ein Sprecher von Hornbach.
14.13 Uhr: In vielen Teilen Münchens sind Anwohner selbst für geräumte und gestreute Gehwege verantwortlich. Doch nicht alles ist erlaubt – und bei Verstößen drohen Konsequenzen. Welche Regeln gelten, lesen Sie hier.
14.06 Uhr: Erstmals in der 20-jährigen Geschichte der Kult Kieztouren hat Olivia Jones alle geplanten Führungen wetterbedingt abgesagt. Die Touren am Freitag (9. Januar) finden nicht statt. Grund sei ein angekündigter Schneesturm, der eine sichere Anreise und Durchführung unmöglich mache, teilte sie am Donnerstag mit. Was stattdessen geplant ist, erfahren Sie hier.
13.54 Uhr: Robert Scholz ist Diplom-Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Im Gespräch mit der Regionalredaktion von t-online in Berlin redet er von einer „ungewöhnlichen Wetterlage“. Der Experte sagt auch, dass der Osten eine solche Situation seit rund 15 Jahren nicht mehr erlebt hat.
13.38 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine amtlichen Warnungen am frühen Donnerstagnachmittag aktualisiert. Bereits am Vormittag war im Nordwesten Warnstufe Rot ausgerufen worden: Ab Freitagmorgen gilt in den betroffenen Bereichen „Gefahr für Leib und Leben“. Es handelt sich um die zweithöchste Warnstufe. Konkret wird vor „starker Schneeverwehung“ gewarnt. Die Meteorologen raten: „Notfalls Fahrweise anpassen, möglichst volltanken, Decken und warme Getränke mitführen.“
