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Reiseführer „Fodor’s“ rät 2026 von Reisen ab

wochentlich.deBy wochentlich.de8 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Reiseführer „Fodor’s“ rät 2026 von Reisen ab
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Das ist der Grund

Legendärer Reiseführer rät von Urlaub auf Kanaren ab


08.01.2026 – 07:15 UhrLesedauer: 2 Min.

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Der Strand von Maspalomas auf Gran Canaria: Die Kanarischen Inseln sind für viele Nordeuropäer ein beliebtes Reiseziel im Winter. (Quelle: Quique Curbelo via www.imago-images.de)

Die Empfehlung eines berühmten Reiseführers, die Kanaren 2026 nicht zu besuchen, löst auf dem Archipel gemischte Gefühle aus. Was ist der Hintergrund?

Die „Fodor’s No List“ ist eine jährliche Negativ-Empfehlung des renommierten New Yorker Reiseführers „Fodor’s“. Für das Jahr 2026 nennt die Liste acht Orte, die Reisende aufgrund von Überlastung durch den Tourismus, Umweltproblemen oder negativen Auswirkungen auf Einheimische meiden sollten. Ziel ist es laut „Fodor’s“, „den Orten eine Regenerationspause zu gönnen, ohne einen Boykott auszurufen“.

Warum rät „Fodor’s“ von einem Kanaren-Urlaub ab? Der Massentourismus und seine Auswirkungen auf Natur und Bevölkerung der Inseln stehen hier vor allem im Fokus. Dazu gehören steigende Preise (Mieten, Immobilienkauf), aber auch der Verlust von Biodiversität und Wassermangel.

Allein in der ersten Hälfte des Jahres 2025 begrüßte der Archipel 7,8 Millionen Besucher und fertigte mehr als 27 Millionen Flughafenpassagiere ab, was einem Anstieg von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, heißt es in der Liste von „Fodor’s“; das sei „ein Rekord, der die Einheimischen fragen lässt, wie viel ihre Inseln noch verkraften können“. Proteste im Jahr 2025 hätten deutlich gezeigt, dass „eine Grenze“ erreicht sei. Für viele Kanarier ist der Tourismus sowohl ein Lebensnerv als auch eine Last, schreibt „Fodor’s“.

Die Kanarischen Inseln befinden sich auf der No-Liste in prominenter Nachbarschaft. Auch Reisen in die Antarktis, den Glacier Nationalpark (USA), die Isola Sacra (Venedig, Italien), die Jungfrau-Region (Schweiz), Mexiko City, Mombasa (Kenia) sowie den Montmartre-Hügel in Paris (Frankreich) hält der Reiseführer für überflüssig und mahnt eine „Pause“ und Zeit zur Regeneration für diese Orte an.

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