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Was hinter dem jüdischen Lichterfest steckt

wochentlich.deBy wochentlich.de14 Dezember 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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Was hinter dem jüdischen Lichterfest steckt
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Glaube, Mut und Hoffnung

Was feiern Juden eigentlich an Chanukka?


14.12.2025 – 12:53 UhrLesedauer: 2 Min.

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Jerusalem: Ein ultraorthodoxer Rabbi spielt vor einem Chanukka-Leuchter Gitarre. (Quelle: IMAGO/DEBBIE HILL)

Chanukka ist eines der bekanntesten jüdischen Feste – und doch wissen viele nur, dass dabei Kerzen angezündet werden. Tatsächlich steckt hinter dem Fest eine Geschichte von Mut, Glauben und Hoffnung.

„Der jüdische Festkalender ist so etwas wie ein Barometer unserer seelischen Verfasstheit entlang der Jahreszeiten“, schreibt Aharon Ran Vernikovsky, Rabbiner der Jüdischen Kultusgemeinde Mainz-Rheinhessen. „Chanukka ist das Lichterfest des Winters – ein Fest des Lichtes in jener Phase des Jahres, in der es draußen dunkel, kalt und wolkenverhangen ist.“

Gefeiert wird Chanukka im jüdischen Monat Kislew. Da sich der jüdische Kalender nach dem Mond richtet, fällt das Fest im gregorianischen Kalender meist in den Dezember, manchmal auch schon in den späten November. Das Fest dauert acht Tage und acht Nächte. Warum?

Der Ursprung von Chanukka liegt mehr als 2.000 Jahre zurück. Im 2. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung stand das Land Israel unter der Herrschaft der griechisch-syrischen Seleukiden. Sie versuchten, jüdisches Leben und religiöse Bräuche zu unterdrücken. Dagegen erhob sich eine kleine Gruppe jüdischer Widerstandskämpfer, die Makkabäer, angeführt vom Priester Mattitjahu und später von seinem Sohn Jehuda.

Nach jahrelangen Kämpfen gelang es den Makkabäern (zu Deutsch: die Hammergleichen) im Jahr 164 vor unserer Zeitrechnung, den Tempel in Jerusalem zurückzuerobern und wieder einzuweihen. Dieses Ereignis gab dem Fest seinen Namen: Chanukka bedeutet „Einweihung“.

Im Mittelpunkt der Chanukka-Erzählung steht jedoch ein Wunder. Im Tempel sollte die Menora, ein siebenarmiger Leuchter, dauerhaft brennen. Dafür benötigte man geweihtes, koscheres Olivenöl. Doch nach der Rückeroberung fand sich nur noch ein kleiner Krug – genug für einen einzigen Tag. Der Überlieferung zufolge brannte das Öl jedoch acht Tage lang, bis neues Öl hergestellt werden konnte. An dieses Wunder erinnert Chanukka bis heute.

Deshalb wird während des Festes jeden Abend eine Kerze an der Chanukkia, dem achtarmigen Chanukka-Leuchter, angezündet. Hinzu kommt eine neunte Kerze, der Schamasch, mit der die anderen Lichter entzündet werden. Am ersten Abend brennt ein Licht, am achten schließlich alle acht – ein Symbol dafür, dass das Licht stetig zunimmt.

Zu Chanukka gehören auch viele Bräuche und Traditionen, besonders für Kinder. Beliebt ist das Spiel mit dem Dreidel, einem Kreisel mit vier hebräischen Buchstaben. Sie stehen für den Satz: „Ein großes Wunder geschah dort.“ Der Dreidel erinnert an Zeiten, in denen Juden ihre Religion nur heimlich ausüben konnten.

Auch das Essen spielt eine wichtige Rolle. Traditionell werden Speisen in Öl gegessen – als Erinnerung an das Wunder des Öls. Dazu zählen etwa Latkes (Kartoffelpuffer) oder Sufganiot, mit Marmelade gefüllte Krapfen.

Chanukka ist damit mehr als ein Lichterfest. Es steht für die Bewahrung jüdischer Identität, für religiöse Freiheit und für die Hoffnung, dass selbst in dunklen Zeiten ein kleines Licht Großes bewirken kann. Oder, wie es die Tradition sagt: Man muss nicht die Dunkelheit vertreiben. Es genügt, ein Licht anzuzünden.

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