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Finanzen

Kündigung geheim halten: Darf der Arbeitgeber das verlangen?

wochentlich.deBy wochentlich.de1 Dezember 2025Keine Kommentare1 Min Read
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Kündigung geheim halten: Darf der Arbeitgeber das verlangen?
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Expertin klärt auf

Muss ich meine Kündigung auf Wunsch geheim halten?

01.12.2025 – 12:26 UhrLesedauer: 1 Min.

Vergrößern des Bildes

Teammeeting: Muss eine Kündigung geheim gehalten werden? Arbeitsrechtlich gibt es keine Pflicht dazu – mit einer Ausnahme. (Quelle: eclipse_images)

Kündigung eingereicht – und jetzt soll niemand davon erfahren? Eine Arbeitsrechtlerin ordnet ein, welche Regeln tatsächlich gelten.

Wer kündigt und das Unternehmen verlässt, möchte das vielleicht direkt dem Team mitteilen. Was aber, wenn der Arbeitgeber verlangt, die Kündigung zunächst geheim zu halten, um unnötige Unruhe unter den verbleibenden Mitarbeitenden zu vermeiden?

„Der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin hat keinen Anspruch darauf, dass eine Kündigung vertraulich behandelt wird“, erklärt Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht. Die Führungskraft kann zwar den Wunsch auf Geheimhaltung äußern, doch die Entscheidung anderen davon zu erzählen, liegt in diesem Fall bei der Person, die gekündigt hat.

Aber: Auch bei einer Eigenkündigung besteht die sogenannte Rücksichtnahmepflicht weiter. Sie soll dafür sorgen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die geschäftlichen Interessen des Arbeitgebers wahren. Das Verschweigen einer Kündigung fällt in aller Regel nicht unter diese Rücksichtnahmepflicht.

Es kann aber in seltenen Fällen Ausnahmen geben. Wird das Bekanntwerden der Kündigung dem Unternehmen schaden, kann in einzelnen Situationen die Geheimhaltung bei Aufforderung verpflichtend sein.

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