Bei Rewe, Edeka und Rossmann erhältlich
Elektrolyt-Getränkehersteller meldet Insolvenz an
27.11.2025 – 11:15 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Streit zwischen Gesellschaftern bringt das Münchner Start-up Hydr8 in finanzielle Schieflage. So soll es mit den Elektrolyt-Getränken weitergehen.
Das Münchner Start-up Hydr8, bekannt für seine Elektrolyt-Getränke, hat Insolvenz angemeldet. Laut Lebensmittel Zeitung (LZ) sind „strukturelle Spannungen“ zwischen den Gesellschaftern der Grund für die finanzielle Schieflage. Das Amtsgericht hat den Anwalt Robert Hänel als vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
Trotz der Insolvenz sollen Produktion und Lieferketten normal weiterlaufen. Die Hydr8-Getränke sind bei zahlreichen Einzelhändlern wie Rewe, Edeka, Combi, Müller, Rossmann und Tegut erhältlich und werden dort vorerst weiterhin angeboten. Das Unternehmen arbeitet nun gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter an einer Lösung und sucht nach neuen Investoren.
Die Eigentümerstruktur des Start-ups hat zuletzt für Differenzen gesorgt: Gründer Benjamin Schwarz hält 51 Prozent der Anteile, während die restlichen 49 Prozent der Bau Invest GmbH aus Bad Krozingen gehören. Diese Konstellation führte zu den von Schwarz angesprochenen Spannungen, die letztlich in dem Insolvenzantrag mündeten.
Elektrolyt-Getränke wie die von Hydr8 sind besonders bei Sportlern beliebt, da der Körper beim Schwitzen Elektrolyte verliert. Diese in Wasser gelösten Mineralsalze wie Natrium, Magnesium, Kalium, Calcium und Chlorid steuern wichtige Körperfunktionen wie den Flüssigkeitshaushalt, Blutdruck sowie Muskel- und Nervenfunktionen. Ein Mangel kann zu Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Verwirrtheit führen.
