„Strömung ausgesprochen beständig“
Hier drohen jetzt bis zu minus 15 Grad
21.11.2025 – 15:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Schnee, Glätte, eisige Temperaturen: Das Winter-Wetter in Deutschland dürfte nach den Prognosen eines Experten noch tagelang anhalten.
Der Winter hat in Deutschland Einzug gehalten – viele Menschen können sich auf ein sonniges, aber bitterkaltes Wochenende freuen. In einigen Regionen drohen sogar Temperaturen von bis zu minus 15 Grad. In manchen Teilen des Landes sind Temperaturen über dem Gefrierpunkt in den kommenden Tagen eher die Ausnahme.
Diplom-Meteorologe Dominik Jung ordnet für t-online ein: „Ein markanter Temperaturanstieg ist vorerst nicht zu erwarten.“ Über Nordeuropa hat sich ein stabiles Hochdruckgebiet etabliert, das sehr kalte, arktische Luft nach Deutschland bringt. Oftmals scheint die Sonne und auch nachts ist es klar, wodurch sich der Boden besonders stark abkühlt. Dadurch wird der Frost noch verstärkt.
Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) können am Samstag im Alpenvorland letzte vereinzelte Schneeflocken fallen. Im Nordseeumfeld bleibt es wolkig. Im Rest des Landes dominieren aber heitere bis sonnige Phasen das Wetter in Deutschland. Am Niederrhein werden bis zu 5 Grad erwartet, im Süden bei Nebel nicht über minus 2 Grad.
Noch kälter wird es dann in der Nacht auf Sonntag: Örtlich sind laut DWD Werte von unter minus 10 Grad möglich. Laut Dominik Jung sind sogar bis zu minus 15 Grad nicht ausgeschlossen, insbesondere in den Mittelgebirgen und Alpentälern. Die größte Kälte drohe am frühen Morgen, meint er.
Auch im Rest des Tagesverlaufs bleibt das Wetter vielerorts eisig: Von Westen her ziehen am Sonntag Wolken auf, die Niederschläge mit sich bringen, teils Schnee, teils Regen. Örtlich droht deshalb gefährliches Glatteis durch gefrierenden Regen.
Auch am Montag hält der Winter in Deutschland weiter an. Frühmorgens müssen sich die Menschen laut DWD insbesondere im Bergland sowie im Nordosten und Südosten auf gefrierenden Regen einstellen, später erwärmt sich die Luft auf maximal 0 Grad an der Oder und 9 Grad am Oberrhein.
Und wie geht es danach weiter? Laut der Prognose des Meteorologen Dominik Jung ist ein markanter Temperaturanstieg „vorerst nicht zu erwarten“, denn die Hochdrucklage blockiert milde Atlantikluft. „Insgesamt bleibt der Charakter frühwinterlich kalt“, so Jung.
