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Deutschland

30 deutsche Jahre: 1980 – 2010

wochentlich.deBy wochentlich.de21 November 2025Keine Kommentare5 Mins Read
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30 deutsche Jahre: 1980 – 2010
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Die 1980er Jahre

Es ist das Jahrzehnt, in dem in Deutschland eine neue politische Kraft entsteht. Die Grünen, die Partei, die aus Friedensbewegung und Umweltverbänden hervorgegangen ist, werden 1980 gegründet. Nur drei Jahre später ziehen sie erstmals in den Bundestag ein – mit Strickpullovern und Sonnenblumen. Kulturschock für die etablierten Parteien. Helmut Kohl (CDU) ist seit 1982 Bundeskanzler. Er wurde vom Bundestag zum Regierungschef gewählt, als die FDP die SPD-FDP-Koalition unter Helmut Schmidt (SPD) verließ und eine neue Koalition mit der CDU/CSU bildete.

Doch alle innenpolitischen Ereignisse des Jahrzehnts werden vom Herbst seines letzten Jahres überstrahlt: Am 9. November 1989 fällt die Berliner Mauer. Was für die Deutschen in Ost und West als nahezu unmöglich galt, geschieht nun: Unter dem Druck der eigenen Bevölkerung öffnet die DDR die Grenzübergänge nach Westen. Die Ära der deutschen Teilung geht zu Ende. Diesem Ereignis gingen die Wochen der friedlichen Revolution in der DDR voraus: Die Reformen des sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow und die Demokratiebewegungen in Ungarn und Polen haben eine Atmosphäre geschaffen, in der viele Menschen in der DDR ihre Unzufriedenheit mit der Regierung auch offen zum Ausdruck bringen können: durch die Flucht über Ungarn und die Tschechoslowakei – und durch die Teilnahme an den im September 1989 beginnenden Montagsdemonstrationen vor der Nikolaikirche in Leipzig. Beide Ereignisse erschüttern die Strukturen der DDR so stark, dass Erich Honecker am 18. Oktober 1989 als SED-Generalsekretär und Staatsratsvorsitzender zurücktritt.

Am Abend des 9. November kündigt Politbüromitglied Günter Schabowski auf einer Pressekonferenz überraschend radikale Lockerungen der Reisebeschränkungen für Privatreisende an, die „sofort, ohne Verzögerung“ in Kraft treten. Noch in derselben Nacht stürmen Tausende DDR-Bürger an die Grenze zu West-Berlin, wo DDR-Grenzschutzbeamte zahlreiche Übergänge ohne klare Anweisungen öffnen: Die Mauer fällt. Im Dezember verhandeln Vertreter der DDR-Bürgerbewegungen über einen demokratischen Umbau der DDR. Gleichzeitig fordern jedoch immer mehr Deutsche im Osten auf Demonstrationen die deutsche Wiedervereinigung.

Die 1990er Jahre

Am 18. März finden die ersten freien Wahlen zur Volkskammer der DDR statt. Im Wahlkampf ging es vor allem um die Form und Geschwindigkeit der Wiedervereinigung mit der Bundesrepublik. Das Wahlergebnis, ein Sieg des konservativen Bündnisses für Deutschland, ist ein klares Votum für eine möglichst schnelle Wiedervereinigung und die Einführung einer sozialen Marktwirtschaft. Mit der Gründung der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion im Mai ist die Integration der DDR in die Bundesrepublik praktisch abgeschlossen. Außenpolitisch bedarf der Weg zur deutschen Einheit der Zustimmung der vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs: Die USA, die Sowjetunion, Frankreich und das Vereinigte Königreich beraten sich mit den beiden deutschen Staaten über die Ausgestaltung der Zwei-plus-Vier-Gespräche. Am 12. September 1990 wird in Moskau das Zwei-plus-Vier-Abkommen unterzeichnet. Das geeinte Deutschland erlangt die volle Souveränität und die territorialen Rechte der Alliierten enden am 3. Oktober 1990. Die Einheit Deutschlands wird am selben Tag nach dem Beitritt der DDR gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes erreicht. Im Dezember 1990 finden die ersten gesamtdeutschen Bundestagswahlen statt: Helmut Kohl (CDU) ist der erste Bundeskanzler des wiedervereinten Deutschlands. Die Außenpolitik der Bundesrepublik unterstützt nachdrücklich die Vertiefung der europäischen Gemeinschaft: 1995 gehört Deutschland zu den ersten Ländern des Schengener Abkommens, das die Grenzkontrollen zwischen seinen Mitgliedern abschafft.

Die 1990er Jahre sind stark von den wirtschaftlichen Folgen der Vereinigung und des Wiederaufbaus in Ostdeutschland geprägt. Um die Differenzen aus 40 Jahren Spaltung auszugleichen, schließen Bund und Länder einen Solidaritätspakt. Darüber hinaus wird in Ost und West eine Solidaritätssteuer erhoben, die den Wiederaufbau Ostdeutschlands unterstützt. Berlin ist seit der Wiedervereinigung Deutschlands Hauptstadt; durch Beschluss des Bundestages wird es auch Regierungssitz. Der Bundestag, die Bundesregierung und die meisten Ministerien ziehen 1999 von Bonn nach Berlin. Gerhard Schröder (SPD) zieht in das neue Kanzleramt ein: Er steht seit der Wahl 1998 an der Spitze der ersten rot-grünen Koalition auf Bundesebene.

Die 2000er Jahre

Das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends bietet der Welt zahlreiche Gelegenheiten, den Blick auf Deutschland zu richten. In Hannover findet die erste Weltausstellung des Jahrhunderts statt: Auf der Expo 2000 stehen erstmals die Themen Nachhaltigkeit und Balance zwischen Mensch, Natur und Technik im Mittelpunkt der Präsentationen. Das ist angemessen in einer neuen Zeit mit neuen Koordinaten: Die Globalisierung rückt die Welt wirtschaftlich und politisch näher zusammen – am Ende des Jahrzehnts wird sie in Form der globalen Finanzkrise auch ihre Kehrseite präsentieren.

Die Fußballweltmeisterschaft 2006 versetzt das Land in optimistische Partystimmung. Das „Sommermärchen“ verändert für viele Menschen im Ausland das Bild der Deutschen: Sie sind herzliche Gastgeber und wissen, wie man entspannt und feiert. Auch die Europäische Union feiert im Jahr 2007 während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in Berlin ihren 50. Geburtstag. Die Berliner Erklärung erinnert an die Errungenschaften der EU und die gemeinsamen Werte und Wurzeln der Mitgliedstaaten. In den Jahren 2004 und 2007 wuchs die Gemeinschaft um 12 Länder auf insgesamt 27 Mitgliedsstaaten. Bei den neuen Mitgliedern handelt es sich überwiegend um mitteleuropäische Länder. Im selben Jahr trifft sich auch der G8 in Deutschland: Von Heiligendamm kommen neue Impulse für den globalen Klimaschutz, die Afrikapolitik und die Zusammenarbeit mit den Schwellenländern.

Innenpolitisch will Bundeskanzler Gerhard Schröder an der Spitze einer Koalition aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen mit der Agenda 2010 Reformen des Sozialsystems umsetzen und die Arbeitslosigkeit bekämpfen. In der Außenpolitik beweist Deutschland in diesem Jahrzehnt immer wieder seine Bereitschaft, im Rahmen der internationalen Gemeinschaft weitreichende internationale Verantwortung zu übernehmen, um zur Lösung von Konflikten und zur Förderung der Zivilgesellschaft beizutragen. Im November 2005 wird erstmals eine Frau Regierungschefin: Bundeskanzlerin Angela Merkel regiert mit den Stimmen einer Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD. Sie war von 2005 bis 2021 Bundeskanzlerin.

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