Protestaktion
Flammen vor dem Kanzleramt: WWF fordert mehr Klimaschutz
21.11.2025 – 04:00 UhrLesedauer: 1 Min.
Flammen lodern am Abend vor dem Kanzleramt: Der WWF hat einen mehrere Meter großen Regenwald aufgebaut. Die Botschaft an die Bundesregierung ist eindringlich.
Mit einer spektakulären Protestaktion hat die Naturschutzorganisation WWF am Abend vor dem Bundeskanzleramt mehr Klimaschutz von der Bundesregierung gefordert. Im Regierungsviertel bauten die Aktivisten einen mehrere Meter großen nachgebildeten Regenwald auf, der mit roten Lichteffekten in Brand gesetzt erschien.
Die Installation entstand kurz vor dem offiziellen Ende der Klimakonferenz COP30 im brasilianischen Belém. Der WWF wählte bewusst den symbolträchtigen Ort direkt vor der Haustür der Bundesregierung, um seine Forderungen zu unterstreichen.
In einer Mitteilung erklärte die Organisation die Bedeutung der Aktion: „Waldbrände, von der Klimakrise weiter angefacht und gleichzeitig Brandbeschleuniger der Erderhitzung, werden so symbolhaft vor die Tür der Entscheider gebracht mit der Aufforderung: Seid Feuerlöscher.“
Mit der Lichtinstallation machte der WWF auf die dramatischen Folgen der Erderhitzung aufmerksam. Die Organisation kritisierte damit indirekt die aus ihrer Sicht unzureichenden Klimaschutzmaßnahmen der Bundesregierung und forderte entschlosseneres Handeln gegen die Klimakrise.
