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Finanzen

Ostdeutsche Traditionsfirma Könitz Porzellan ist zahlungsunfähig

wochentlich.deBy wochentlich.de8 November 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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Ostdeutsche Traditionsfirma Könitz Porzellan ist zahlungsunfähig
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Porzellan für das Louvre

Ostdeutsches Traditionsunternehmen ist insolvent


Aktualisiert am 08.11.2025 – 14:12 UhrLesedauer: 2 Min.

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Tassen der Firma Könitz Porzellan GmbH für den Thüringer Innovationstag in Weimar. (Quelle: imago)

Ihre Firma ist 116 Jahre alt und beliefert unter anderem den Louvre mit bedruckten Tassen. Doch jetzt finden sich die 100 Beschäftigten in der Insolvenz wieder.

Die Könitz Porzellan GmbH hat Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Das Amtsgericht in Gera hat das Verfahren in dieser Woche eröffnet. Damit muss das insolvente Unternehmen aus Unterwellenborn in Ostthüringen künftig alle wesentlichen Entscheidungen mit einem Sachwalter abstimmen. Zum Sachwalter wurde laut Berliner Zeitung der Erfurter Rechtsanwalt Rolf Rombach bestellt. Gläubiger können ihre Forderungen bis Anfang Dezember anmelden.

Nach Angaben des Geschäftsführers Turpin Rosenthal ist ein jahrelanger Rechtsstreit in Frankreich der Grund für die Insolvenz. „Ein früherer Geschäftspartner hat in erster Instanz Schadenersatz in sechsstelliger Höhe erwirkt“, sagte Rosenthal dem MDR Thüringen. Obwohl das Urteil noch nicht rechtskräftig sei, habe der Verfahrensgegner eine Kontenpfändung durchgesetzt. „Das Urteil ist angefochten, wir befinden uns in zweiter Instanz“, so Rosenthal über die Entwicklung beim insolventen Porzellanhersteller weiter. Zu den genauen Details des Verfahrens wollte sich der Geschäftsführer laut MDR nicht äußern.

Das Unternehmen habe die Insolvenz beantragt, „um einen Abfluss des Geldes ins Ausland zu verhindern“, sagte der Geschäftsführer laut MDR. Der Betrieb arbeite normal weiter, die rund 100 Beschäftigten erhielten Insolvenzgeld von der Bundesagentur für Arbeit.

Dieses wolle man später zurückzahlen. Trotz der Unsicherheit bei Lieferanten bleibe man zuversichtlich: Das Geschäftsmodell sei tragfähig, der Jahresumsatz liege bei knapp zehn Millionen Euro.

Die Wurzeln des nun insolventen Unternehmens reichen bis ins Jahr 1909 zurück. Damals ging in Könitz die erste Porzellanfabrik in Betrieb. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie Teil der sowjetischen Aktiengesellschaft „Keramische Werke Hermsdorf“, später des VEB Porzellanwerke Könitz-Kahla. In den 1980er-Jahren verfügte das Werk über eine der modernsten Becherstraßen Europas.

Nach der Wende übernahm Turpin Rosenthal, Sohn des bekannten Porzellanunternehmers Philip Rosenthal, das Werk von der Treuhand. Unter seiner Leitung wurde das Sortiment modernisiert und durch Übernahmen erweitert.

Zuletzt exportierte das Unternehmen seine Produkte weltweit. Die individuell bedruckten Becher und Tassen gehen an Museen und Handelsketten, unter anderem auch an den Louvre in Paris. Monatlich können bis zu 300.000 Becher produziert werden. Laut MDR sei die Qualität so hoch, dass sich die Produkte des insolventen Porzellanherstellers trotz günstiger Konkurrenz aus China behaupten könnten.

Der Sachwalter prüft nun mögliche Sanierungsschritte, um den Betrieb fortzuführen. Eine Gläubigerversammlung ist für Mitte Januar 2026 angesetzt. Ob das traditionsreiche Werk nach mehr als 100 Jahren Bestand haben kann, ist offen. Rosenthal gibt sich dennoch trotz der Zahlungsunfähigkeit des Traditionsbetriebs zuversichtlich: Man gehe davon aus, das Verfahren in der zweiten Instanz zu gewinnen.

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