Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Besucher Finnlands können im März mit dem neuen Uber-Erlebnis kostenlos Nordlichtern nachjagen

21 Februar 2026

In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht

21 Februar 2026

Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück

21 Februar 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Regionen»Der legendäre Rose Club an der Luxemburger Straße – ein Rückblick
Regionen

Der legendäre Rose Club an der Luxemburger Straße – ein Rückblick

wochentlich.deBy wochentlich.de8 November 2025Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Der legendäre Rose Club an der Luxemburger Straße – ein Rückblick
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Rose Club schloss vor zehn Jahren

Wie ein legendärer Kölner Club die Stadt gegen sich aufbrachte


Aktualisiert am 08.11.2025 – 13:18 UhrLesedauer: 4 Min.

Vergrößern des Bildes

Rose Club von außen am 25. September 1990 (Archivbild): Heute befindet sich hier der Veedel Club. (Quelle: Wolfgang Schreck)

Knapp 30 Jahre feierte im Rose Club an der Luxemburger Straße jeder, der auf Indie, Alternative und Grunge stand. Der rustikale Laden war Gastgeber legendärer Konzerte und eckte dennoch in der Stadt an.

Am Abend des 8. November 1989 betreten drei unbekannte Grunge-Musiker die Bühne des Rose Clubs. Am Schlagzeug nimmt Chad Channing Platz, die Bassgitarre hängt sich Krist Novoselic um. Der unscheinbare Mann, der die Lead-Gitarre spielen und auch singen wird, trägt lange Haare, Jeans und ein Flanellhemd. Die Band spielt sich kurz ein, dann tritt der Sänger ans Mikrofon und verkündet knapp: „Hi, we’re Nirvana.“

Dass dieser Mann, Kurt Cobain, und seine Band zwei Jahre später mit ihrem Album „Nevermind“ Musikgeschichte schreiben würden, ahnt zu diesem Zeitpunkt niemand. Wie auch? Der Rose Club ist keine Arena für Superstars, sondern ein kleiner, etwa 250 Personen fassender Laden, in dem aufstrebende Künstler ihre ersten Schritte machen.

Dietz Güldner ist der Besitzer des Rose Clubs und ein großer Indie-Fan. Als er seine Disco 1986 an der Luxemburger Straße eröffnet, hat das vor allem mit Pragmatismus zu tun. Güldner will nicht Ewigkeiten fahren, um seine Lieblingskünstler zu sehen. „Wir hatten nicht die Sicht auf den Mainstream und darauf, dass wir große Bands haben und Geld machen wollten“, erzählt Güldner 2017 in einem Interview mit dem Radiosender WDR 2. „Wir wollten unsere Bands in unserer Stadt haben.“

Neben Nirvana sind das auch Acts wie Bad Religion und Soundgarden, die in Köln noch vor 20 Zuschauern spielen, aber später mit „Black Hole Sun“ einen Welthit landen und zwei Grammys gewinnen. Auch Nick Cave lässt sich blicken. „Alle waren sie bei uns und wenn sie nicht spielen wollten, dann haben sie sich hier amüsiert“, sagt Güldner stolz. Oft kommen Bands wie Placebo und Black Rebel Motorcycle Club nach ihren eigenen Konzerten zum Abhängen vorbei und bringen Teile ihres Publikums mit.

Vor allem bei US-amerikanischen Rockbands genießt der Club einen guten Ruf. Dass man in den schlauchartigen Räumen mit der rot-schwarzen Einrichtung legendäre Konzerte spielen kann, spricht sich in Übersee herum. Viele Künstler rufen sogar persönlich beim Rose Club an, um dort auftreten zu dürfen. Irgendwann kommen aus den USA mehr Anfragen, als Güldner Auftritts-Termine vergeben kann.

Bei den Gigs geht es mitunter vogelwild zu. Güldner erinnert sich besonders gut an einen Abend im Mai 1990, als die Mitglieder der US-Shock-Rock-Band Gwar im Publikum stehen. Bei den eigenen Konzerten zieht sich Gwar Horrorkostüme an und besprüht seine Fans mit Kunstblut und anderen nachgemachten Körperflüssigkeiten. Das ist dem Frontmann der Band Murphy’s Law, die an besagtem Abend auftritt, wohl nicht authentisch genug. Sänger Jimmy Gestapo schlägt sich auf der Bühne eine volle Glasflasche über den Kopf. „Er war blutüberströmt. Dann hat das Konzert angefangen und er rief: ‚Hey Gwar, that’s real blood'“, erzählt Güldner.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht

21 Februar 2026

Diese Lokale bieten den TikTok-Hype an

20 Februar 2026

Ausschreibung für neue Multifunktionsarena am Stadion

20 Februar 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht

21 Februar 2026

Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück

21 Februar 2026

Medaillen-Entscheidungen und Wettbewerbe am 21.02.

21 Februar 2026

Zeitung austragen: So viel Gehalt gibt es

21 Februar 2026

Neueste Beiträge

Ex-Frau ließ sich von Epstein aushalten

21 Februar 2026

Was passt zu Sauerkraut? Klassische und exotische Ideen

21 Februar 2026

Kritik der EU, weil Studie zeigt, dass klimaschädliches Rind- und Lammfleisch 580-mal mehr Subventionen erhält als Hülsenfrüchte

20 Februar 2026

Recent Posts

  • Besucher Finnlands können im März mit dem neuen Uber-Erlebnis kostenlos Nordlichtern nachjagen
  • In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht
  • Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück
  • Medaillen-Entscheidungen und Wettbewerbe am 21.02.
  • Zeitung austragen: So viel Gehalt gibt es

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.