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Polizei ermittelt nach Straftaten bei Demonstrationen

wochentlich.deBy wochentlich.de26 Oktober 2025Keine Kommentare2 Mins Read
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Polizei ermittelt nach Straftaten bei Demonstrationen
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Demonstrationen in Nürnberg

Polizei ermittelt nach Straftaten bei Protesten

25.10.2025 – 18:39 UhrLesedauer: 1 Min.

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Polizisten im Einsatz (Symbolbild): Ein Beamter ist nicht mehr dienstfähig. (Quelle: Martin Dziadek via www.imago-images.de/imago)

In Nürnberg kam es bei mehreren Versammlungen zu Straftaten. Die Polizei leitete Ermittlungen ein und ein Beamter wurde verletzt.

In Nürnberg haben am Samstag mehrere politische Versammlungen stattgefunden. Nach Angaben der Polizei mussten die Einsatzkräfte eingreifen, um den ordnungsgemäßen Ablauf der Veranstaltungen zu gewährleisten.

Auf dem Willy-Prölß-Platz versammelten sich ab 13.45 Uhr rund 70 Teilnehmer zu einer Kundgebung unter dem Motto „Gemeinsam für Deutschland“. Gleichzeitig fanden in der Nähe vier Gegenproteste mit insgesamt etwa 350 Personen statt. Um 14.45 Uhr starteten die Teilnehmer der Kundgebung zu einem Demonstrationszug, während die Gegendemonstranten eine alternative Route wählten.

Entlang der Wegstrecke kam es zu Sitzblockaden durch Teilnehmer des Gegenprotests. Die Polizei erklärte, dass sie vereinzelt unmittelbaren Zwang anwenden musste, um eine vollständige Blockade zu verhindern. Der Demonstrationszug habe die Blockadeversuche jeweils umlaufen können.

Gegen vier Tatverdächtige seien Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet worden. Bei einem Vorfall in der Färberstraße/Jakobstraße sei ein Beamter verletzt worden und bis auf Weiteres nicht mehr dienstfähig.

Zusätzlich zu den Sitzblockaden kam es laut Polizei zu mehreren Straftaten nach dem Versammlungsgesetz, darunter Vermummung, Sachbeschädigung durch das Anbringen von Aufklebern in der Innenstadt sowie ein Körperverletzungsdelikt zwischen Versammlungsteilnehmern. Auch hier seien entsprechende strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet worden.

Das Demonstrationsgeschehen endete um 17 Uhr. Zahlreiche Einsatzkräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei, der Polizeiinspektion Zentrale Einsatzdienste Mittelfranken, der Nürnberger Verkehrspolizei sowie der Kriminalpolizei Nürnberg waren im Einsatz.

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