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Gesundheit

Studie zur Herzgesundheit – so senken Sie die „Big Five“-Risikofaktoren

wochentlich.deBy wochentlich.de29 September 2025Keine Kommentare2 Mins Read
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Studie zur Herzgesundheit – so senken Sie die „Big Five“-Risikofaktoren
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Zum Weltherztag

Wer die „Big Five“ meidet, lebt oft länger


29.09.2025 – 08:05 UhrLesedauer: 2 Min.

Untersuchung beim Hausarzt: Regelmäßige Check-ups können Herzleiden vorbeugen.Vergrößern des Bildes

Untersuchng beim Hausarzt: Regelmäßige Check-ups können Herzleiden vorbeugen. (Quelle: Viktor Cvetkovic/getty-images-bilder)

Eine große Studie zeigt: Wer die „Big Five“-Risikofaktoren im Blick hat, kann Herzkrankheiten vermeiden und seine Lebenszeit deutlich verlängern.

Herzinfarkt und Schlaganfall gehören in Deutschland weiterhin zu den häufigsten Todesursachen. Experten warnen: Jährlich sterben mehr als 348.000 Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Viele dieser Fälle ließen sich vermeiden.

Zum Weltherztag am 29. September rücken die Deutsche Herzstiftung, der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK) und die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) die sogenannten „Big Five“ in den Mittelpunkt:

„Diese Faktoren schädigen über Jahre hinweg Herz und Gefäße – manche völlig unbemerkt wie Bluthochdruck oder Cholesterin“, sagt Kardiologe Heribert Schunkert von der Deutschen Herzstiftung. Besonders gefährlich: Treten mehrere Risiken zusammen auf, verstärken sie sich gegenseitig.

Die gute Nachricht: Wer frühzeitig aktiv wird, kann sein Herz effektiv schützen. Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker sollten spätestens ab 35 Jahren regelmäßig kontrolliert werden. „Je eher man vorsorgt durch Bewegung und gesunde Ernährung, desto besser“, erklärt Norbert Smetak, Vorsitzender des BNK. Doch auch im mittleren Alter lohnt sich die Vorsorge: Studien zeigen, dass selbst dann noch ein deutlicher Gewinn an Lebensjahren möglich ist.

Besonders heimtückisch sind Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte und Diabetes. Diese Erkrankungen verlaufen oft lange ohne Symptome und bleiben daher unentdeckt oder werden nicht ausreichend behandelt. Viele Betroffene nehmen Warnzeichen nicht ernst, weil „nichts weh tut“. Die Folge können Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenschäden sein.

Die Herzstiftung rät deshalb zu regelmäßigen Gesundheitschecks beim Hausarzt. Ab 35 Jahren übernimmt die gesetzliche Krankenkasse alle drei Jahre die Untersuchung, die auch die Blutwerte und den Blutdruck erfasst. Ergänzend können EKG oder Ultraschalluntersuchungen Aufschluss über Gefäßveränderungen geben.

Auch Apotheken spielen eine wichtige Rolle bei der Prävention. „Wir identifizieren Patientinnen und Patienten mit erhöhten Blutdruck-, Blutzucker- und Cholesterinwerten und raten ihnen zu einer ärztlichen Abklärung“, erklärt ABDA-Präsident Thomas Preis. Zudem bieten Apotheken Beratung bei Diabetesrisiko, Tabakentwöhnung und Ernährung an und helfen bei der richtigen Einnahme von Medikamenten.

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