Nach nur vier Jahren
Mercedes stampft Flop-Modell ein
26.09.2025 – 14:11 UhrLesedauer: 2 Min.
Mercedes hat ein SUV von seiner deutschen Webseite genommen und lässt Kunden nun rätseln: War das Modell ein Flop? Oder startet bald eine deutlich stärkere, effizientere Version?
Das ging schnell: Der Mercedes EQB ist Geschichte. Das Elektro-SUV, das erst 2021 auf den Markt kam, ist auf der deutschen Mercedes-Webseite nicht mehr auswählbar. Damit dürfte klar sein, dass ein Nachfolger in den Startlöchern steht. Branchenexperten rechnen mit einer Vorstellung Anfang 2026.
Unter Insidern steht jedoch ebenfalls fest: Mit dem EQB hat Mercedes einen Flop produziert. Das bestätigt ein Blick auf die Absatzzahlen. So wurden im ersten Halbjahr 2025 in Deutschland nicht einmal 3.800 EQB neu zugelassen. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum wurden mehr als 7.400 BMW iX1 neu zugelassen.
Mercedes setzt also große Hoffnungen in den Nachfolger des EQB. Bislang sieht es so aus, als könnte er diese Erwartungen erfüllen. Allerdings ist eine entscheidende Frage noch offen.
Der neue EQB soll die MMA-Plattform nutzen, die bereits im neuen CLA zum Einsatz kommt. Besonders praxisnah ist das 800-Volt-System, das Ladeleistungen von über 300 kW ermöglicht. Damit sind sehr kurze Ladezeiten an Schnellladesäulen möglich. Gleichzeitig verspricht Mercedes eine höhere Effizienz und eine Reichweite von über 600 Kilometern.
Als Speicher ist eine 85-kWh-Batterie geplant. Käufer können zwischen zwei Varianten wählen: einem Heckmotor mit 272 PS oder einer Allradversion mit zwei Motoren und insgesamt 354 PS. Außerdem soll ein Zweiganggetriebe effizientere Autobahnfahrten ermöglichen. Dieses Feature setzt Mercedes erstmals in dieser Fahrzeugklasse ein.
Ob der Nachfolger des EQB genauso floppen wird? Das liegt ganz bei Mercedes.
