Wenn Menschen an die Kalahari denken, stellen sie sich Wüstensand und trockene Savannen vor. Das Deutsch -African -Kooperationsprojekt „Seekaqua“ zielt jedoch darauf ab, die Wasserversorgung langfristig zu verbessern, indem Tiefe Grundwasserreserven mit Testorten in Namibia und Sambia angewendet werden. Um Wasserquellen dieser Art im Kalahari-Becken zu identifizieren, verwendet Seekaqua ein elektromagnetisches Messsystem auf Drohnenbasis. Auf diese Weise kann der Untergrund auf umweltfreundliche Weise untersucht werden, um geeignete Standorte für mögliche Bohrungen zu ermitteln. „Der Schwerpunkt liegt hier auf dem Transfer von Wissen und Technologie“, sagt Roland Bäute vom Federal Institute for Geowissenschaften und natürliche Ressourcen (BGR). „Wir glauben, dass dieses Projekt das Potenzial hat, die Entwicklung der Grundwasserversorgung im südlichen Afrika über den Rahmen des Projekts selbst hinaus zu fördern.“
