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Gesundheit

Wie gesund ist der Trend-Tee des Sommers?

wochentlich.deBy wochentlich.de20 August 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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Gesundheitsrisiko

Wer nicht zu viel Matcha trinken sollte


Aktualisiert am 20.08.2025 – 09:17 UhrLesedauer: 3 Min.

Matcha Latte: In den letzten Jahren hat das Getränk an Popularität gewonnen.Vergrößern des Bildes

Matcha Latte: In den letzten Jahren hat das Getränk an Popularität gewonnen. (Quelle: Fajrul Islam/getty-images-bilder)

Getränke auf Matcha-Basis erobern die Cafés. Doch ist das grüne Teepulver so gesund, wie viele sagen? Wir klären, was genau drinsteckt.

Matcha-Tee, Matcha Latte (mit Milch) oder auch Matcha als Zutat in Smoothies: Mittlerweile werden viele Getränke mit dem grünen Teepulver aus Japan zubereitet. Dieses gilt als Superfood und ist für seine gesundheitlichen Versprechungen bekannt – zu Recht? Lesen Sie in diesem Artikel, was zu den Effekten von Matcha bekannt ist und welche Menge unbedenklich ist. Denn: Zu viel Matcha sollte es besser nicht sein.

Matcha wird aus den Blättern der Grünteepflanze gewonnen, die vor der Ernte mehrere Wochen im Schatten wachsen. Dadurch erhöht sich der Gehalt an Chlorophyll, Aminosäuren und Antioxidantien.

Zu den Hauptinhaltsstoffen von Matcha gehören die sogenannten Catechine, insbesondere Epigallocatechingallat (EGCG), ein starkes Antioxidans, das Entzündungen reduzieren und die Zellgesundheit fördern soll. Daneben enthält Matcha auch L-Theanin, eine Aminosäure, der eine beruhigende Wirkung nachgesagt wird – wissenschaftlich nachgewiesen ist dies jedoch bisher nicht. Hinzu kommen Nährstoffe wie Vitamin C, Selen, Zink, Magnesium sowie Ballaststoffe.

Matchapulver enthält im Vergleich zu anderen Teezubereitungen zudem viel Koffein. Eine Tasse Matcha, hergestellt aus einem Teelöffel Pulver, ergibt im Allgemeinen etwa 70 Milligramm Koffein. Dies ist knapp unter dem Wert von Kaffee, der etwa 80 bis 130 Milligramm Koffein hat.

Bisher gibt es wenige Studien, die die spezifische Wirkung von Matcha im Vergleich zu herkömmlichem Grüntee untersucht haben. Meistens beziehen sie sich auf allgemeine Wirkungen von grünem Tee – ob diese auch auf Matcha übertragbar sind, bleibt unklar.

Einige Studien deuten darauf hin, dass Bestandteile von grünem Tee möglicherweise vor Krebs schützen könnten oder positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System haben. Eine Forschungsarbeit aus dem Jahr 2023 stellte etwa leichte Blutdrucksenkungen durch langfristigen Konsum von grünem Tee fest. Dies wird auch Matcha nachgesagt. Sicherer belegt ist, dass Antioxidantien wie EGCG die Abwehrkräfte des Körpers stärken.

Auch auf die Gehirnfunktionen soll Matcha einen positiven Einfluss haben. Grund dafür ist die Kombination von Koffein und L-Theanin. Untersuchungen zeigen, dass L-Theanin beruhigend wirkt, während Koffein wach macht. Zusammen könnten diese Inhaltsstoffe zu einer besseren Konzentration und Aufmerksamkeit führen, ohne nervös zu machen. Matcha kann daher eine Alternative zu Kaffee sein.

Vielfach wird berichtet, dass Matcha beim Abnehmen helfen soll. Fest steht: Das Koffein und die Catechine fördern den Stoffwechsel und können die Fettverbrennung ankurbeln. Eine Tasse Matcha kann demnach den Kalorienverbrauch kurzfristig erhöhen. Es ist aber kein Wundermittel zur Gewichtsreduktion.

Trotz der gesundheitlichen Vorteile ist auch Vorsicht geboten: Matcha enthält viel Koffein, was in übermäßigen Mengen zu Schlaflosigkeit, Nervosität und Herzrasen führen kann. Auch der Gehalt an EGCG kann bei übermäßigem Verzehr Leber- und Nierenschäden verursachen.

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