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KaDeWe-Insolvenz: Wegner will sich für Luxuskaufhaus einsetzen

wochentlich.deBy wochentlich.de29 Januar 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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KaDeWe-Insolvenz: Wegner will sich für Luxuskaufhaus einsetzen
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Die Insolvenz der KaDeWe Group ruft auch den Berliner Senat auf den Plan. Man wolle nach Lösungen für das Luxuskaufhaus in der Hauptstadt suchen.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat sich zum Insolvenzantrag der KaDeWe Group geäußert. „Das KaDeWe wurde vor 117 Jahren in Berlin eröffnet und ist wahrlich eine Berliner Institution“, so der 51-Jährige in einer Pressemitteilung und weiter: „Der Berliner Senat wird sich dafür einsetzen, dass eine Lösung für Berlins berühmtestes Kaufhaus gefunden werden kann und möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben“.

Die KaDeWe-Gruppe mit den drei Luxus-Kaufhäusern KaDeWe in Berlin, Oberpollinger in München und Alsterhaus in Hamburg hatte am Montag ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Der Betrieb der Häuser gehe aber weiter, teilte das Unternehmen mit. Die KaDeWe Group gehört zur insolventen Signa Holding des österreichischen Investors René Benko. Die Signa-Pleite im vergangenen Jahr macht sich nun also auch in der Luxussparte bemerkbar.

Giffey: „KaDeWe ist eine Warenhaus-Ikone“

Wegner führt fort: „Der Insolvenzvertrag des KaDeWe zeigt, in welch schwierige Lage alle Kaufhausstandorte nach der Insolvenz der Signa Holding gekommen sind“. Eine solche Situation könne aber immer auch die Chance für die Weiterentwicklung der Kaufhausstandorte sein.

Im RBB hatte sich zuvor auch Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey geäußert. „Für uns ist ganz klar: Das KaDeWe ist eine Warenhaus-Ikone. Es ist das bekannteste Kaufhaus Deutschlands. Es ist ein absolutes Flaggschiff und auch Wahrzeichen unserer Stadt.“ Es gebe laufende, vertrauliche Gespräche, so Giffey. Der Senat werde sich demnach einbringen, wo immer es möglich sei. In der Geschichte des Kaufhauses habe es schon „siebenmal einen Wechsel des Mutterkonzerns“ gegeben.

Die KaDeWe Group erwirtschaftete nach eigenen Angaben im Jahr 2023 728 Millionen Euro Umsatz. Das teilte das Unternehmen am Montag in einer Pressemitteilung mit. Warum es trotzdem Insolvenz anmelden musste, lesen Sie hier.

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