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Reisen im August: Krummhörn – die „Puppenstube Ostfrieslands“

wochentlich.deBy wochentlich.de7 August 2025Keine Kommentare2 Mins Read
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Reisen im August: Krummhörn – die „Puppenstube Ostfrieslands“
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„Krumme Ecke“ als Geheimtipp

So paradiesisch schön ist die Puppenstube Ostfrieslands


Aktualisiert am 07.08.2025 – 04:16 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Abendstimmung am Alten Greetsieler Sieltief (Archivfoto): Die rote Zwillingsmühle (vorne) wurde 1706 erbaut, ihre „Schwester“ 1856. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Jürgen Wackenhut/imago)

Die Gemeinde Krummhörn verspricht Ruhe und Idylle. Flaches Land, die Nordsee direkt vor der Tür und romantische Fischerdörfer sind perfekt für einen Kurztrip.

Dem Alltag entfliehen, mal herauskommen aus der Großstadt und das Flair der Küste genießen: Genau das ist in der Gemeinde Krummhörn an der niedersächsischen Nordsee möglich. Gerade mal gut 12.000 Einwohner verteilen sich auf knapp 160 Quadratkilometer Fläche – vor allem für Touristen aus Niedersachsen und Bremen der ideale Ort, um abzuschalten.

Große Wege müssen Interessierte dafür nicht in Kauf nehmen. Steuert man aus Bremen die Gemeinde mit ihren 19 Ortsteilen an, führt der etwa eineinhalb stündige Weg über die A28 und A31. Von Hannover und Hamburg sind es knapp drei Stunden. Doch auch die Anreise mit dem Zug ist möglich, auf der Schiene dauert es zwischen drei und fünf Stunden. Idealerweise sollte der Bahnhof in Emden angesteuert werden. Von dort fahren regelmäßig Busse in die einzelnen Orte, so unter anderem nach Pewsum.

Der verträumte Fischerdorf Greetsiel gilt als Hauptort der Ferienregion. Dort liegt die größte Krabbenkutterflotte Ostfrieslands, zudem besticht Greetsiel durch seine historischen Gebäude, die zum Teil noch aus dem 17. Jahrhundert stammen. Der Hafen selbst blickt bereits auf eine 600-jährige Geschichte zurück.

Aufgrund seines malerischen Erscheinungsbildes und des märchenhaften Flairs wird die Region auch die Puppenstube Ostfrieslands genannt. Krummhörn hingegen bedeutet im Niederdeutschen so viel wie „krumme Ecke“, was sich auch in der Form des Landstriches widerspiegelt.

Krummhörn besteht aber nicht nur aus Greetsiel, dem Fischerdorf, hinzukommen nochmal 18 Warftendörfer. Warften bezeichnen aufgeschüttete Siedlungshügel, die damals wie heute vor Fluten schützen. Wie an einer Perlenkette schlängeln sich diese pittoresk Orte aneinander – einer ist schöner als der andere.

Besonders hervorzuheben ist unter anderem der Ort Pewsum, mit knapp 13.000 Einwohner auch der Größte in Krummhörn. Dort hat nicht nur das Rathaus der Gemeinde seinen Sitz, auch die im Jahr 1458 erbaute Manningaburg liegt hier von Wasser umgeben im Grün der Bäume.

Ebenfalls einen Besuch wert: das Dorf Rysum. Es verzaubert nicht nur mit einer historischen Windmühle und aufwendig sanierten Klinkerfassaden der zahlreichen Häuser. In der Dorfkirche steht zudem die älteste noch bespielbare Orgel der Welt, schreibt die Touristik GmbH Krummhörn-Greetsiel auf ihrer Webseite. Gebaut wurde diese 1457, noch heute bringen die Pfeifen Töne hervor.

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