Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Besucher Finnlands können im März mit dem neuen Uber-Erlebnis kostenlos Nordlichtern nachjagen

21 Februar 2026

In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht

21 Februar 2026

Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück

21 Februar 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Ministerium äußert sich zu Fortschritten bei Programmen
Politik

Ministerium äußert sich zu Fortschritten bei Programmen

wochentlich.deBy wochentlich.de25 April 2025Keine Kommentare4 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Ministerium äußert sich zu Fortschritten bei Programmen
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Neues Vorgehen seit 2023

Dieses Verfahren müssen afghanische Ortskräfte durchlaufen


25.04.2025 – 10:52 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Das Aufnahmeprogramm für afghanische Bürger ist umstritten. (Quelle: Hendrik Schmidt/dpa/dpa-bilder)

News folgen

Das Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan zeigt Fortschritte: Sicherheitschecks an der Botschaft in Islamabad greifen. Erste Evakuierungsflüge zeigen positive Ergebnisse.

Nachdem sich Deutschland im Sommer 2021 – gemeinsam mit den USA und anderen westlichen Verbündeten – nach knapp 20 Jahren Auslandseinsatz aus Afghanistan zurückgezogen hatte, gelang es der islamistischen Terrorgruppe der Taliban innerhalb kürzester Zeit, die Hauptstadt Kabul und weite Teile des Landes wieder unter ihre Kontrolle zu bringen. Ein Umstand, den man aus westlicher Sicht über Jahre hinweg mit großem Aufwand zu verhindern versucht hatte.

Vor Ort hatten deutsche Kräfte über Jahre hinweg mit Tausenden sogenannten einheimischen Ortskräften zusammengearbeitet. Diese übernahmen häufig Aufgaben als Dolmetscher oder unterstützten die deutschen Truppen mit ihrer territorialen Expertise. Aufgrund dieser Zusammenarbeit mit westlichen Mächten leben viele dieser Ortskräfte nun unter der Herrschaft der Taliban in akuter Lebensgefahr und sind auf Schutz angewiesen.

Um diesen Schutz zu gewährleisten, hat die Bundesregierung im Anschluss an das Ende des Einsatzes mehrere Aufnahmeprogramme für afghanische Staatsangehörige ins Leben gerufen. Diese Programme geraten in jüngerer Zeit jedoch zunehmend unter politischen Druck. Nun hat sich ein Ministerium auf Anfrage der „Bild“-Zeitung zu konkreten Zahlen und zur Identität der aufgenommenen Schutzsuchenden geäußert.

Ein zentrales Instrument ist das sogenannte Ortskräfteverfahren, das bereits seit 2013 besteht. Es richtet sich an Personen, die direkt oder indirekt für deutsche Institutionen wie die Bundeswehr, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) oder das Auswärtige Amt gearbeitet haben – und sich deshalb in einer akuten Gefährdungslage befinden. Über dieses Verfahren wurden seit 2013 20.806 Menschen aufgenommen.

Taliban-Mitglieder in AfghanistanVergrößern des Bildes
In Deutschland mehren sich die Forderungen, diplomatische Beziehungen mit den Taliban aufzunehmen, um nach Afghanistan abschieben zu können (Archivbild). (Quelle: Siddiqullah Alizai/AP/dpa/dpa-bilder)

Nach der erneuten Machtergreifung der Taliban hat die Bundesregierung zusätzliche Programme zur Aufnahme besonders gefährdeter Afghanen aus Bereichen wie Menschenrechte, Zivilgesellschaft, Kultur oder Justiz eingerichtet. Über sogenannte Menschenrechtslisten und ein Überbrückungsprogramm wurden bis zum 14. März 2025 insgesamt 14.043 Personen nach Deutschland gebracht.

Seit Oktober 2022 existiert zudem das Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan (BAP), das sich gezielt an besonders gefährdete Personen richtet. Bis März 2025 konnten darüber 1.337 Menschen aufgenommen werden. Insgesamt sind so 36.186 Afghanen nach Deutschland gekommen.

Zwischen März und Juni 2023 waren die Programme aufgrund verschiedener Sicherheitsbedenken vorübergehend ausgesetzt worden. Seitdem gelten strengere Regeln – und der jüngste Evakuierungsflug zeigt, dass diese offenbar greifen. Die Überprüfung der Schutzsuchenden erfolgt nun in zwei Schritten.

Zunächst gibt es eine Identitätsprüfung. Vorschläge für gefährdete Personen können dabei von Nichtregierungsorganisationen, deutschen Stellen wie dem Goethe-Institut, der Bundeswehr oder dem Auswärtigen Amt eingereicht werden. Diese dienen zugleich als erste Anlaufstellen für die Identitätsüberprüfung.

Gespräche in Islamabad: Außenministerin Annalena Baerbock traf dort im Juni 2022 ihren Amtskollegen Bilawal Bhutto Zardari, weil Pakistan Drehscheibe der Aufnahmeprogramme ist.Vergrößern des Bildes
Außenministerin Annalena Baerbock trifft im Juni 2022 ihren Amtskollegen Bilawal Bhutto Zardari. Pakistan ist die Drehscheibe der Aufnahmeprogramme für gefährdete Afghanen. (Quelle: Pakistan Foreign Office)

Nach Angaben der Bundespolizei war die Identitätsfeststellung zwischen Oktober 2021 und März 2023 nur „unter herausfordernden Bedingungen“ möglich. Immer wieder kam es zu Fälschungen von eingereichten Urkunden und Pässen.

Nach der vorübergehenden Aussetzung der Programme wurden auf Empfehlung der Bundespolizei verpflichtende, umfangreiche Sicherheitsinterviews für Afghanen eingeführt, die nun durch deutsche Sicherheitsbehörden an der Botschaft in Islamabad (Pakistan) durchgeführt werden. Rund 4.8000 Afghanen haben diese Prüfung durchlaufen.

Anfang Februar landete ein Flugzeug mit schutzbedürftigen Afghanen in Berlin. Ursprünglich standen 157 Personen auf der Passagierliste, tatsächlich angekommen sind jedoch nur 126. Bei 25 Personen konnte die Identität nicht eindeutig und zweifelsfrei festgestellt werden. Sie mussten daher zunächst in Pakistan verbleiben, bis eine endgültige Klärung möglich ist.

Im Umkehrschluss bedeutet dies zugleich, dass es in der Vergangenheit, bevor die Sicherheitsinterviews eingeführt wurden, bei den etwa 31.000 eingereisten Afghanen zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein könnte. Diese müsse dann die Bundesregierung verantworten.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück

21 Februar 2026

Klingbeil für Kandidat aus Deutschland

20 Februar 2026

CDU-Parteitag: Merz im Parteivorsitz bestätigt

20 Februar 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht

21 Februar 2026

Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück

21 Februar 2026

Medaillen-Entscheidungen und Wettbewerbe am 21.02.

21 Februar 2026

Zeitung austragen: So viel Gehalt gibt es

21 Februar 2026

Neueste Beiträge

Ex-Frau ließ sich von Epstein aushalten

21 Februar 2026

Was passt zu Sauerkraut? Klassische und exotische Ideen

21 Februar 2026

Kritik der EU, weil Studie zeigt, dass klimaschädliches Rind- und Lammfleisch 580-mal mehr Subventionen erhält als Hülsenfrüchte

20 Februar 2026

Recent Posts

  • Besucher Finnlands können im März mit dem neuen Uber-Erlebnis kostenlos Nordlichtern nachjagen
  • In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht
  • Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück
  • Medaillen-Entscheidungen und Wettbewerbe am 21.02.
  • Zeitung austragen: So viel Gehalt gibt es

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.