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Sport

Skandalöse Verhältnisse im Para-Sport schockieren Athleten

wochentlich.deBy wochentlich.de7 Februar 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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Skandalöse Verhältnisse im Para-Sport schockieren Athleten
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„Entsetzt, traurig und sprachlos“

Verhältnisse bei Para-WM schockieren Ski-Welt


Aktualisiert am 07.02.2025 – 09:35 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Anna-Lena Forster: Sie hat den Weltverband kritisiert. (Quelle: IMAGO/imago-images-bilder)

Während die Ski-WM in Saalbach auf Hochtouren läuft, wurden bei der Para-WM die Speed-Wettbewerbe einfach abgesagt. Die Kritik wird nun immer lauter.

In Saalbach-Hinterglemm in Österreich findet aktuell die Ski-WM statt. Das Wetter ist optimal und die ersten Medaillen wurden bereits vergeben. Ein Szenario, von dem die Sportler bei der Para-Ski-WM nur träumen können. Im slowenischen Maribor wurden die Speed-Wettbewerbe der WM einfach abgesagt. Der Grund: Es liegt zu wenig Schnee. Der Weltverband Fis Para Snow Sports steht in der Kritik, die Athleten sind frustriert. Warnungen gab es zuvor bereits genug, diese wurden jedoch ignoriert.

Das Skigebiet in Maribor liegt auf nicht einmal 1.000 Höhenmetern. Die Temperaturen sind – anders als in Saalbach – im Plus. Bedingungen, die Speedrennen unmöglich machen. Justus Wolf, der deutsche Bundestrainer der alpinen Para-Skirennfahrer hatte bereits im Dezember des vergangenen Jahres gesagt: „Die Schneesicherheit ist ein großes Problem. Für einen Slalom bekommt man schon irgendwie genügend Schnee her, aber bei der WM sind auch die Speed-Disziplinen im Programm. Und das Ziel der flachen Abfahrt liegt in Maribor auf 250 Metern Höhe.“

Zu den Absagen sagte Wolf dem Sport-Informations-Dienst (kurz: SID) nun: „Das ist eine Farce, respektlos gegenüber den Teams, die auch hohe Kosten hatten.“ Die deutsche Monoskibobfahrerin Anna-Lena Forster sagte dem SID: „Wir sind einfach entsetzt, traurig und sprachlos, wie das alles läuft. Es kann nicht sein, dass man uns immer noch so stiefmütterlich behandelt. Ich denke, wir haben echt Besseres verdient.“

Die viermalige Paralympicssiegerin ergänzte: „Da muss in Zukunft was passieren. Das können wir uns nicht mehr gefallen lassen.“ Die schlechten Verhältnisse für die Para-Sportler sind auch bei der Ski-WM in Saalbach angekommen. Die US-Skirennfahrerin Breezy Johnson zeigte sich enttäuscht über die Bedingungen vor Ort und forderte mehr Aufmerksamkeit für den Para-Sport.

Auf Instagram veröffentlichte Johnson einen Bildvergleich in ihrer Story: eine Aufnahme vom Zielhang in Maribor neben einem Foto aus Saalbach. Sie schrieb dazu, dass sie sich eine Lösung für die Para-Sportler wünsche und bessere Bedingungen in der Zukunft. Der Unterschied sei enorm, sagt sie dem österreichischen „Standard“ zudem in Saalbach: „Ich habe die Fotos gesehen und mich gefragt: Ist das überhaupt echt? Schaut es wirklich so aus am WM-Ort? Ich finde es traurig.“

Johnson, die am Samstag in Saalbach um ihre erste WM-Medaille fährt, fordert bessere Bedingungen für Para-Sportler. „Als Ski-Community sollten wir es besser machen. Die Unterschiede zu uns sind riesig. Wir haben hier allein auf der Warm-up-Strecke bessere Bedingungen als auf der Rennstrecke bei der Para-WM“, so die 29-Jährige.

Sie setzt sich zudem dafür ein, die Sichtbarkeit des Parasports zu erhöhen. „Ich finde das, was in Maribor passiert, sollten mehr Leute erfahren. Je mehr davon gezeigt wird, umso mehr Augen sind auf die Rennen gerichtet. Dann würde es auch mehr Interessenten geben, die Para-WM auszutragen“, so die US-Amerikanerin. Ihr Vorschlag: Die Wettkämpfe parallel zu anderen Weltmeisterschaften austragen, um mehr Zuschauer und Medienpräsenz zu erreichen.

ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher befürwortet diese Idee. Er sagte dem „Standard“ daher: „Das wäre auch gut für das Standing des Para-Sports.“ Die Verantwortlichen der Fis drohten Kritikern zuletzt. Allerdings geht es den Kritikern nicht nur um die Para-Ski-WM, sondern auch um den Weltcup. Auch dort wurden Rennen abgesagt, weil die äußeren Verhältnisse keine Rennen zuließen.

Der deutsche Bundestrainer Wolf ergänzte beim SID: „Aber das noch größere Problem ist, dass das Thema bei der Fis keine Relevanz hat.“ Er hoffe daher, „dass für die Zukunft daraus gelernt wird“ und die Athleten und Verantwortlichen nicht mehr enttäuscht werden, sondern der Sport in den Vordergrund rückt.

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