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You are at:Home»Weltweit»Die US-Inflation steigt aufgrund der Energiepreise im Dezember auf 3,4 %
Weltweit

Die US-Inflation steigt aufgrund der Energiepreise im Dezember auf 3,4 %

wochentlich.deBy wochentlich.de11 Januar 2024Keine Kommentare3 Mins Read
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Die US-Inflation steigt aufgrund der Energiepreise im Dezember auf 3,4 %
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Die Inflationszahlen in den USA fielen im Dezember 2023 im Jahresvergleich höher aus als erwartet, da die Energiepreise weniger stark fielen

Die US-Inflationszahlen im Jahresvergleich für Dezember 2023 lagen bei 3,4 %, ein Anstieg gegenüber dem Fünfmonatstief von 3,1 % im November und über den Analystenschätzungen von 3,2 %.

Der Anstieg der Inflation war im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Energiepreise im Dezember 2023 weniger stark fielen als im Vormonat. Die Energiekosten sanken im Dezember um 2 % gegenüber -5,4 % im Vormonat, während die Kosten für Heizöl um 14,7 % sanken, statt um -24,8 % im November.

Etwas langsamer stiegen auch die Preise für Gegenstände wie Unterkünfte, die im Dezember um 6,2 % gegenüber 6,5 % im November stiegen, sowie für Lebensmittel, die einen Anstieg um 2,7 % gegenüber 2,9 % verzeichneten.

Die Preise für medizinische Versorgungsgüter stiegen um 4,7 %, verglichen mit 5 % im November. Auch die Bekleidungspreise stiegen im Dezember um 1 %, verglichen mit 1,1 % im Vormonat, während die Neuwagenpreise einen Anstieg von 1 % gegenüber 1,3 % verzeichneten.

Im Jahresvergleich lag die Kerninflation im Dezember 2023 bei 3,9 % und damit unter den 4 % im November, aber über den Analystenschätzungen von 3,8 %. Die Inflation im Monatsvergleich lag bei 0,3 % und damit über den 0,1 % im November, während die Konsensschätzungen bei 0,2 % lagen.

Könnten die US-Zinsen bald sinken?

Im Dezember-Protokoll des FOMC, das Anfang Januar veröffentlicht wurde, wurde hervorgehoben, dass sich die US-Notenbank mit der Idee, die Zinsen irgendwann Anfang bis Mitte 2024 zu senken, etwas wohler fühlt. Dies war vor allem auf Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen einer langfristigen Straffung der Geldpolitik auf die US-Wirtschaft zurückzuführen, die derzeit am Rande einer Rezession steht.

Obwohl die Zentralbank noch nicht bekannt gegeben hat, wann und in welcher Höhe dies voraussichtlich der Fall sein wird, sind die Sorgen größer, da Zinssenkungen aufgrund des Inflationsberichts vom Dezember zurückgedrängt werden.

Ein starker Arbeitsmarkt und die bisher noch nicht ganz in der Rezession befindliche US-Wirtschaft tragen ebenfalls zu Spekulationen bei, dass die US-Geldpolitik auf absehbare Zeit weiterhin recht restriktiv bleiben könnte. Dies ist auch auf die Inflation zurückzuführen, die zwar langsam sinkt, aber immer noch deutlich über dem 2 %-Ziel der Federal Reserve liegt.

Auf dem Weltwirtschaftsforum 2024 nächste Woche in Davos werden globale Führungskräfte auch über neue Wege zur Schaffung von Wachstum und Arbeitsplätzen für die Weltwirtschaft diskutieren. Obwohl es als unwahrscheinlich gilt, dass die Federal Reserve einen Großteil der Erkenntnisse des Gipfels für die Entwicklung der künftigen Geldpolitik nutzen wird, dürften sie dennoch mehr Licht auf den weiteren Weg der US-Wirtschaft werfen.

Die Zentralbank dürfte jedoch weiterhin auf überzeugendere Beweise dafür warten, dass die Inflation tatsächlich auf dem Weg nach unten ist, bevor sie konkrete Entscheidungen zur geldpolitischen Lockerung trifft. Dazu gehören unter anderem Einzelhandelsumsätze, Arbeitsmarkt- und BIP-Berichte.

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