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You are at:Home»Deutschland»Clara Schumann – Kunst ist die Luft, die ich atme
Deutschland

Clara Schumann – Kunst ist die Luft, die ich atme

wochentlich.deBy wochentlich.de12 September 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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Clara Schumann – Kunst ist die Luft, die ich atme
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Nach ihrem letzten Konzert auf englischem Boden 1888 in London verwandelte sich die Bühne in ein Meer aus Blumen: Mit über 150 Blumensträußen feierte das Publikum die berühmte deutsche Pianistin, die seit 1856 mit ihrer Kunst die Briten begeisterte. Keine Frage: Die am 13. September 1819 in Leipzig im heutigen Bundesland Sachsen geborene Clara Schumann war ein Superstar ihrer Zeit. Und sie war eine selbstbewusste Frau mit vielen Facetten: Wunderkind, Virtuosin, Ehefrau, Mutter von acht Kindern, Witwe, Lehrerin, Komponistin und Herausgeberin der Werke ihres Mannes Robert Schumann. Bei ihrem letzten Konzert in England spielte sie dessen Klavierzyklus Carnaval op. 9.

Selbstbewusste Frau und Superstar

„Die künstlerische Betätigung ist ein großer Teil meines Selbst, sie ist die Luft zum Atmen“, sagte Clara Schumann einst. Vielleicht war es die Musik, die sie rettete, nachdem sie an ihrem fünften Geburtstag von ihrer Mutter getrennt wurde: Sie war selbst Pianistin und Sängerin – und höchstwahrscheinlich eine selbstbewusste Frau –, ihre Mutter hatte sich scheiden lassen und damit das Sorgerecht für die Kinder verloren, wie es damals das Gesetz vorschrieb. Die sensible Tochter verstummte in all den Jahren des Streits. Doch als sie zu ihrem Vater, dem Leipziger Musikalienhändler und Klavierlehrer Friedrich Wieck, zog, fand sie nicht nur ihre Sprache wieder, sondern entdeckte auch neue Ausdrucksmöglichkeiten: das Klavier.

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