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You are at:Home»Unterhaltung»ZDF-Chef schlägt Alarm: „Wird Einsparungen geben“
Unterhaltung

ZDF-Chef schlägt Alarm: „Wird Einsparungen geben“

wochentlich.deBy wochentlich.de29 Dezember 2023Keine Kommentare2 Mins Read
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ZDF-Chef schlägt Alarm: „Wird Einsparungen geben“
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Der Streit um das Geld hat längst begonnen. Obwohl sich erst nächstes Jahr entscheidet, wie hoch der Rundfunkbeitrag künftig wird, warnt das ZDF bereits.

Dabei scheint genau das schon jetzt ein Problem zu sein. Die Finanzierung der Sender in Zukunft ist ungewiss. Eigentlich brauchen sie dringend mehr Geld, unter anderem wegen höherer Kosten, doch ob die anvisierte Erhöhung um 58 Cent auf 18,94 Euro ab 2025 ausreicht, scheint unklar zu sein. Das jedenfalls deuten neue Aussagen des ZDF-Chefs Norbert Himmler an.

Er rechnet mit Blick auf die künftige Höhe des Rundfunkbeitrags gar mit Auswirkungen auf das Programm. So bejahte der Intendant im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur die Frage, ob mehr Wiederholungen ausgestrahlt und weniger Aufträge an Produktionsfirmen vergeben werden, wenn der Beitrag von aktuell 18,36 Euro nicht oder nur geringfügig steigt. „Die Haupteinsparung wird im Programm stattfinden müssen, weil das der größte Finanzposten bei uns ist.“

Was das ZDF mit Sitz in Mainz für die nächste Beitragsperiode ab 2025 an Finanzbedarf angemeldet habe, bedeute schon ein reales Minus, so Himmler weiter. Ob das nur geschickte PR in eigener Sache ist oder reale Gefahr für die künftige Ausrichtung des ZDF wird sich zeigen. Klar ist: Ab Frühjahr 2024 steht fest, wie viel Geld die Öffentlich-Rechtlichen in Zukunft zur Verfügung haben.

Zuletzt war in einem Entwurf von unabhängigen Finanzexperten der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) eine Steigerung des Rundfunkbeitrags um 58 Cent auf monatlich 18,94 Euro im Gespräch. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit ARD, ZDF und Deutschlandradio wird im Wesentlichen aus diesem Beitrag, den Haushalte und Firmen zahlen, finanziert. Das KEF-Gremium schlägt voraussichtlich im Februar den Ministerpräsidenten eine Beitragshöhe ab dem Jahr 2025 vor. Die Bundesländer entscheiden, müssen sich aber eng an der Empfehlung orientieren.

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