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Nach Ärger: Pariser Bürgermeisterin springt in die Seine

wochentlich.deBy wochentlich.de17 Juli 2024Keine Kommentare3 Mins Read
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Nach Ärger: Pariser Bürgermeisterin springt in die Seine
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In unserem Newsticker finden Sie alle wichtigen Meldungen rund um die Olympischen Spiele in Frankreich.

Kann Weitsprung-Königin Malaika Mihambo sich in Paris erneut mit dem Titel krönen? Wer gewinnt bei den Olympischen Spielen den Sprint über die 100 Meter? Und welche Nationen schneidet am besten ab? Die Olympischen Spiele werden vom 26. Juli bis zum 11. August 2024 in Paris ausgetragen. Mit t-online haben Sie das aktuelle Geschehen jederzeit kompakt im Überblick.

Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo hat am Mittwoch ein Bad in der Seine genommen. Die 65-Jährige stieg mit Schwimmbrille und im Neoprenanzug in das trübe Wasser, um zu zeigen, dass der Fluss sauber genug für die Olympischen Sommerspiele ist. Sie habe sich „wirklich gut“ gefühlt, sagte Hidalgo, die vor zahlreichen Zuschauern etwa fünf Minuten im Wasser blieb, dabei auch ihr Gesicht untertauchte und gegen die Strömung kraulte.

Bei der Eröffnungsfeier der Sommerspiele (26. Juli bis 11. August) werden etwa 100 Boote mit Athletinnen und Athleten den Fluss hinunterfahren, so der Plan. Zudem sollen die Wettbewerbe im Freiwasserschwimmen und das Schwimmen im Triathlon in der Seine stattfinden. Vor einem Monat war der Fluss von den Behörden noch als Gesundheitsrisiko identifiziert worden. Mehr zu dem Problem lesen Sie hier.

Das spanische Tennis-Idol Rafael Nadal hat 49 Tage nach seinem French-Open-Aus seine Olympia-Vorbereitung aufgenommen. Beim ATP-Turnier im schwedischen Bastad sammelte der 38-Jährige im Doppel mit dem norwegischen Topspieler Casper Ruud wieder Matchpraxis. In seinem Erstrunden-Match in der Einzelkonkurrenz spielt Nadal gegen Leo Borg, den Sohn von Schwedens fünfmaligem Wimbledonsieger Björn Borg, um den Einzug ins Achtelfinale.

„Ich bin froh, nach fast 20 Jahren wieder in Bastad zu spielen“, sagte Nadal nach dem 6:1-, 6:4-Erfolg mit Ruud gegen das an Nummer zwei gesetzte Duo mit Guido Andreozzi sowie dem Mexikaner Miguel Reyes-Varela und begab sich 19 Jahre nach seinem Einzeltitel von Bastad auf eine gedankliche Zeitreise: „Ich hatte bis 2005 drei großartige Jahre bei diesem Turnier.“

Sandplatzspezialist Nadal war Ende Mai bei den French Open in seinem Auftaktmatch ohne Satzgewinn an Alexander Zverev gescheitert. Seitdem hatte der ehemalige Weltranglistenerste kein Match mehr auf der Tour bestritten.

Basketball-Weltmeister und Kapitän Dennis Schröder steht vor seiner ersten und womöglich letzten Olympia-Teilnahme. „Ich weiß nicht, ob ich in vier Jahren noch dabei bin“, sagte der 30-Jährige. Der gebürtige Braunschweiger deutete nach dem klaren Testspielsieg gegen die Niederlande am Samstag in Hamburg erstmals einen zeitlichen Rahmen für ein Karriereende an.

Sein Vertrag bei den Brooklyn Nets läuft noch bis Sommer 2025 – dann wird Schröder bald 32 Jahre alt sein. Doch erst einmal stehen die Sommerspiele an. „Eigentlich ist das immer ein Ziel von mir gewesen, bei den Olympischen Spielen dabei zu sein. Nichts ist garantiert.“ Schröder möchte alles mitnehmen. „Bei der Eröffnungsfeier zu sein. Das ist eine Sache, die ich einfach gerne sehen und erfahren will mit der Familie und meinen Teammates. Dann geht es los, direkt gegen Japan.“

Die deutschen Fußballerinnen bekommen für ihre Olympia-Mission in Frankreich flauschige Unterstützung. Stilecht mit Baskenmütze und Picknickkorb, der Platz für das eine oder andere Baguette lässt, geht es für Otter „Ottienne“ mit dem DFB-Tross für die Gruppenphase nach Marseille und St. Étienne – gehäkelt von Flügelstürmerin Klara Bühl.

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