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300 Jahre alte Briefe aus Hamburg entdeckt – Spur nach London

wochentlich.deVon wochentlich.de7 Februar 20253 Min Gelesen
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300 Jahre alte Briefe aus Hamburg entdeckt – Spur nach London
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300 Jahre alte Briefe aus Hamburg entdeckt – Spur nach London

Spur führte nach London

Historiker entdeckt Jahrhunderte alte Briefe aus Hamburg

07.02.2025 – 08:23 UhrLesedauer: 3 Min.

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Ein Stapel mit historischen Briefen und ein Poststempel liegen auf einem Tisch. (Quelle: Robert Green/dpa)

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Ein Historiker hat etliche Schriften, darunter auch Liebesbriefe, eines Hamburger Kaufmanns entdeckt – verfasst wurden sie im 18. Jahrhundert. Für den Forscher begann eine emotionale Recherche.

Der Universität Oldenburg ist eine besondere Entdeckung gelungen: Historiker Lucas Haasis, Forschungskoordinator des Projekts „Prize Papers“, hat eine Reisetruhe voller Jahrhunderte alter Briefe gefunden. Der Fund umfasst das Archiv des Hamburger Kaufmanns Nicolaus Gottlieb Lütkens (1716-1788), der seine Geschäftsunterlagen und persönlichen Briefe darin aufbewahrt hatte. Auf Reisen waren die Schriften offenbar verloren gegangen.

„Dadurch hatte er keine Zeit mehr etwa private oder unliebsame Briefe verschwinden zu lassen und wir bekommen den größtmöglichen nahen Einblick in das Leben dieses Mannes“, erläutert Haasis.

Die etwa 2.480 Dokumente, darunter Briefe, Rechnungen und Notizbücher, ermöglichen einen tiefen Einblick in das Leben des einflussreichen Hamburgers. Sein Porträt hängt noch immer im Hamburger Rathaus und die goldene Vertäfelung eines seiner Zimmer wird nach wie vor im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe aufbewahrt.

Als Kaufmann sei Lütkens damals viel auf Reisen gewesen, erklärte der Historiker. Als er 1745 zu seiner Hochzeit nach Hause reiste, soll er seine Geschäftsunterlagen und persönlichen Briefe in eine Reisetruhe gepackt haben.

Seine Mitarbeiter bat er damnach, die Kiste während der Reise im Laderaum seines Schiffes „Die Hoffnung“ zu verstecken. Das Schiff sei jedoch von einem britischen Kaperschiff im Ärmelkanal gekapert worden. Lütkens habe die Truhe und ihren Inhalt nie wieder gesehen, rekonstruierte Haasis.

Der Forscher entdeckte die Briefe im Rahmen des Oldenburger Projekts „Prize Papers“, das von der Göttinger Akademie der Wissenschaften gefördert wird. Seit 2018 untersuchen Wissenschaftler rund 500.000 Dokumente im Londoner Nationalarchiv, um sie zu digitalisieren und zugänglich zu machen. Die historischen Unterlagen stammen alle von Schiffen, die die Briten in den Jahren 1652 bis 1815 kaperten.

Der Fund der Briefe sei etwas Besonderes, sagte Haasis. Es passiere sehr selten, dass solche großen und über Jahrhunderte unangetasteten Bestände – die noch dazu komplett erhalten seien – gefunden würden.

In der Truhe des Hamburger Kaufmanns befanden sich auch Briefe an seine zukünftige Frau Ilsabe Engelhardt. Darin entschuldigt er sich, dass er die Hochzeit wegen Geschäften in Frankreich immer wieder verschoben hat. „Ich schicke tagtäglich Seufzer nach ihnen“, schrieb Lütkens etwa im April 1745 seiner Verlobten.

Nach der Entdeckung der Briefe suchte Haasis in Deutschland lange nach Nachkommen des Kaufmanns. „Ich habe zehn Jahre nach den Nachfahren gesucht, schriftlich, im Archiv, sogar über das Radio, aber kein Glück gehabt“, berichtete der Forscher. Der Grund: Die Familie Lütkens floh während des Zweiten Weltkriegs nach London und nahm dabei nur eine Teekiste, Silberlöffel und einen Siegelstempel mit.

Durch Zufall sei eine Nachfahrin des Kaufmanns, eine Londoner Lehrerin, auf die Forschungen des Historikers aufmerksam geworden und habe sich bei ihm gemeldet. Der Stempel ist noch immer im Besitz ihrer Familie – und stimmt mit den Wachssiegeln auf den Briefen überein.

„Ich konnte es gar nicht glauben“, meinte Haasis. Nach der jahrelangen vergeblichen Suche nach Nachfahren sei für ihn ein Traum in Erfüllung gegangen. Die Briefe werden nun in der „Prize Papers“ Kollektion des Nationalarchivs aufbewahrt – und der Forscher und die Nachfahrin des Kaufmanns planen schon ein nächstes Treffen in Hamburg.

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