
1. FC Köln
Kwasniok lässt Neuzugänge zappeln
01.10.2025 – 20:09 UhrLesedauer: 3 Min.
Drei Neuzugänge beim 1. FC Köln müssen sich noch gedulden. Auch, wenn sich Cheftrainer Lukas Kwasniok viel von ihnen verspricht.
Wenn der 1. FC Köln am Freitagabend auf die TSG Hoffenheim trifft, spielen zwei Mannschaften gegeneinander, die im Sommer die größten Umbrüche in ihren Kadern hingelegt haben. Beide Clubs haben insgesamt je 17 Spieler abgegeben. Bei der TSG kamen 17 Spieler hinzu, beim FC waren es 14.
Dennoch sind beide Teams mit je sieben Punkten trotz schwerer Auftaktprogramme gut in die Liga gestartet. Der Trainer der Geißböcke machte vor der Partie allerdings keinen Hehl daraus, dass beim FC längst nicht alles rund läuft. „Zur Wahrheit gehört, dass ich noch auf der Suche nach der perfekten Balance über 90 Minuten bin“, sagte der 44-Jährige. Der Grund: Die Spieler, aber auch das Trainerteam, müssen sich noch besser kennenlernen.
„Wer harmoniert mit wem am besten? Wer kann die Schwächen des Kollegen am besten kaschieren? Wer kann die Stärken des Kollegen am besten zur Geltung bringen?“, beschrieb Kwasniok wichtige Fragen, die er noch nicht vollends beantworten könne. „Das ist ein Prozess, erst recht, wenn du erst fünf Spiele zusammen bestritten hast.“ Auch deswegen müssen sich einige Neuzugänge auch noch gedulden, während andere bereits durchstarten konnten.
So hat Alessio Castro-Montes als letzter Neuzugang der Geißböcke – er kam erst am Deadline Day – bereits alles beim FC gesehen. Ein Blitz-Debüt in seinem ersten Spiel in Wolfsburg, dann nur eine Woche später die Nicht-Nominierung für den Kader und zuletzt eine Partie über 90 Minuten auf der Bank. „Monti gibt es sehr viel. Er ist ein inverser Spieler auf beiden Außenbahnen“, lobte Kwasniok nun. „Aber ich habe einen Fehler gemacht, dass ich ihn in Wolfsburg reingeworfen habe. Da habe ich ihn in der Gesamtkonstellation einen Tick überfrachtet.“
So musste Kwasniok seinen Spieler zuletzt etwas schützen, um ihn nun langsam an die Mannschaft heranzuführen. Er sei nach den ersten Trainingseindrücken „sofort Feuer und Flamme“ gewesen. „Der kam, machte sein erstes Training und wir dachten, wir haben eine Mischung aus Neymar und Messi verpflichtet. Das war Wahnsinn“, sagte Kwasniok. Nun aber zeige er auch konstant im Training „einen enormen Spielwitz“. Es dürfte also nur noch eine Frage der Zeit sein, ehe der Belgier wieder eine Chance bekommt.












